Marina Genova (Genoa)

| Lage | Sestri Ponente, westliches Ende des Hafens von Genua, Ligurien, Italien, auf 44 25.0 N 008 50.3 E, unmittelbar nördlich der Startbahn des Flughafens |
|---|---|
| Offizieller Name | Porto Turistico Camillo Luglio, benannt nach der Werftfamilie, die seit den 1960er Jahren an diesem Wasser tätig ist |
| Betreiber | Marina Genova Aeroporto, mit Giuseppe Pappalardo als Geschäftsführer und rund 100 Beschäftigten |
| Bau | 1994 vorgeschlagen, im Mai 1998 ministeriell genehmigt, Hauptbauzeit 2002 bis 2007, drei Becken mit einer Wasserfläche von rund 210.000 Quadratmetern |
| Liegeplätze | 500 laut Betreiber, davon 100 Superyachtplätze ab 30 m. Andere Quellen nennen 600, über 400 oder etwa 1.200 für die gesamte Wasserfront von Sestri Ponente |
| Schiffsgrößen | 8,5 m bis 130 m Länge über alles, maximale Breite 18,5 m, maximaler Tiefgang 15 m |
| Wassertiefen | 2,7 m bis 15 m in den Becken laut Sea-Seek, 15 m längsseits der Bunkerpier; eigene Tiefenangaben veröffentlicht der Betreiber nicht |
| Bunkerstation | 150 m Pier, fünf Hochleistungszapfsäulen, versteuert und unversteuert, über 6 Millionen Liter im Jahr 2024, 43 Prozent über 2023 |
| UKW | Die Kontaktseite der Marina nennt 73 für den nächtlichen Hafenmeister und 74 als Kanal des Yachthafens. Drei fremde Verzeichnisse führen 71, also vor der Ankunft bestätigen lassen |
| Refit vor Ort | Cantieri Navali di Sestri, Travellift von Ascom mit 420 Tonnen bis 43 m, Hallenkran mit 400 Tonnen, Fläche rund 13.000 Quadratmeter. Mostes, Travellift mit 160 Tonnen bis 30 m und ein Kran mit 85 Tonnen |
| Refit in der Stadt | Amico and Co am östlichen Hafenende, Fläche rund 65.000 Quadratmeter, Travellifts mit 835 t und 320 t, ein ShipLift mit 4.000 t bis 95 m, seit Oktober 2019, zwölf überdachte Plätze, Docks bis 200 m, 24 Refitliegeplätze bis 110 m mit 630 A Landstrom |
| Zertifizierung | RINA MaRINA Excellence mit Höchstwertung, dazu die Bewertungen 24 Plus und 50 Gold für Schiffe über 24 m und über 50 m. Institutionelles Mitglied des SEA Index für Superyachten seit dem 14. Juli 2025 |
| Energie | Photovoltaikanlage von 7.000 Quadratmetern mit 800 Modulen, am Netz seit Januar 2025, jährlich etwa 500 MWh, zwei Schnelllader von Aqua superPower für bis zu 320 kW, sechs Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, fünf Seabins |
| Flughafen | Genua Cristoforo Colombo, rund fünf Minuten mit dem Wagen, Startbahn von 2.916 m Länge auf einer künstlichen Halbinsel, 1.335.095 Passagiere im Jahr 2024, keine Langstrecke |
| Geschäftszahlen | Umsatz 2024 über EUR 15 Millionen, 20 Prozent über 2023, Belegung 90 bis 100 Prozent über die vergangenen Monate, 254 Superyachtanläufe, 6.855 Superyacht-Liegetage |
| Liegeplatzrechte | Maklerangebote zeigen Laufzeiten bis 2052, während Verkaufsmaterial der Marina von einer Konzession bis 2092 und von Laufzeiten über 20, 35 und 90 Jahre gesprochen hat |
Fünf Minuten zum Flughafen, und was diese Nähe tatsächlich wert ist
Der Flughafen Cristoforo Colombo steht auf einer künstlichen Halbinsel, die zwischen 1954 und 1962 ins Meer hinaus aufgeschüttet wurde, und verfügt über eine einzige Startbahn, 10/28, von 2.916 Metern Länge. Er liegt 7,4 Kilometer westlich des Zentrums von Genua im Stadtteil Sestri Ponente, und Marina Genova schließt unmittelbar nördlich an ihn an, innerhalb desselben Hafenabschnitts. Maklerangebote nennen für den Yachthafen rund 5 Kilometer bis ins Stadtzentrum und fünf Minuten bis zum Terminal; beide Größen beschreiben dieselbe kurze Fahrt um den Kopf der Startbahn herum. Für einen Eigner, der Gästewechsel zu organisieren hat, ist das der größte Wert dieses Ortes: Wer um 11:00 landet, ist vor Mittag an Bord, und für Antibes, Portofino oder Porto Cervo lässt sich das nicht behaupten.
Die Grenze ist das, was Genua überhaupt anfliegt. Der Flughafen zählte 2024 1.335.095 Passagiere bei 15.941 Flugbewegungen und war damit der 21. größte Flughafen Italiens; Langstrecke fliegt er überhaupt nicht. Ryanair, ITA Airways, Aeroitalia und Wizz Air tragen den größten Teil des Verkehrs auf europäischen und inneritalienischen Strecken. Gäste von außerhalb Europas müssen über Mailand oder Rom kommen und mit Wagen, Zug oder Kleinflugzeug weiterfahren, was aus einem Transfer von fünf Minuten einen von drei Stunden macht und das Detail ist, das die meisten Eigner zu spät entdecken. Unmittelbar vor der Tür liegt der Bahnhof Genova Sestri Ponente-Aeroporto, und die Marina fährt für ihre Gäste einen kostenlosen Shuttle zum Flughafen und zum Porto Antico in der weiter östlich gelegenen Altstadt, einen Dienst, den die Geschäftsführung im August 2026 öffentlich bestätigte, als sie auf die Beschwerde eines Besuchers über die Abgeschiedenheit antwortete.

Was für ein Hafen das ist, und wer ihn gebaut hat
Der formale Name in den Konzessionsunterlagen lautet Porto Turistico Camillo Luglio, benannt nach der Familie, die an diesem Wasser seit den 1960er Jahren einen Bootsreparaturbetrieb führte, eingezwängt zwischen den Hallen von Fincantieri und dem früheren Gelände von Piaggio Aero. Der Vorschlag für die Marina stammt von 1994, die ministerielle Genehmigung vom Mai 1998, und eine Vereinbarung zwischen Stadt, Hafenbehörde und Region aus dem Jahr 2000 gab die Flächen frei. Die Hauptbauzeit lief von 2002 bis 2007. Entstanden sind drei große Becken mit etwa 210.000 Quadratmetern Wasserfläche, dazu 38.000 Quadratmeter bebaute Fläche und ein Parkangebot, für das die Quellen zwischen 700 und 2.500 Stellplätze nennen.
Das Material der Marina nennt 500 Liegeplätze für Boote von 8,5 bis 130 Metern Länge, davon 100 für Yachten ab 30 Metern. Fachportale schlüsseln das obere Ende weiter auf: rund 41 Plätze für 24 bis 30 Meter Länge, 34 für 31 bis 50 Meter und 25 ab 51 Metern. Auch das ergibt zusammen 100, aber es sind nicht dieselben 100: Die Fachaufstellung zählt ab 24 Metern, der Betreiber zählt ab 30, die beiden Größen lassen sich also nicht übereinanderlegen. Und die Zählung kommt nicht zur Ruhe: Der Betreiber nennt 500, eine Buchungsplattform 600, ein italienisches Firmenprofil über 400, und Törnführer, die die gesamte Wasserfront von Sestri Ponente und nicht nur diesen Yachthafen beschreiben, kommen auf ungefähr 1.200. Für eine große Yacht zählen die 100 Superyachtplätze und die Höchstmaße dahinter: 130 Meter Länge über alles, 18,5 Meter Breite und 15 Meter Tiefgang, bei einer Bunkerpier, die auf dieselben 15 Meter ausgebaggert ist.

Ihre Gäste sind fünf Minuten nach der Landung an Bord, hinter dem Steg steht ein Travellift mit 420 Tonnen, und für nichts davon gibt es einen veröffentlichten Preis.

Die Ansteuerung, und der Arbeitshafen, den man sich teilt
Das hier ist kein Ferienhafen mit eigener Einfahrt. Genua zählt zu den größten Handelshäfen des Mittelmeers, und die Ansteuerung von Sestri Ponente führt quer durch dessen westliche Becken. Ein ausgebaggertes Tiefwasserfahrwasser für Tanker verläuft durch dieses Gebiet, markiert durch nummerierte Tonnen, und Törnführer weisen Sportboote an, mindestens 50 Meter südlich davon zu bleiben, um den Berufsverkehr nicht zu behindern. Die Einfahrt selbst liegt an der Westseite des Beckens und ist von See her an vier großen weißen Gebäuden am Hang dahinter zu erkennen. Ein ligurischer Hafenführer hält fest, dass der Betrieb in der Marina für bis zu zehn Minuten ruht, während in der Nähe Öltanker manövrieren; darum herum muss man seinen Auslaufzeitpunkt planen, und kein Prospekt erwähnt es.
Lassen Sie sich den Funkkanal bestätigen, bevor Sie sich auf ihn verlassen, denn die Quellen widersprechen einander. Die Kontaktseite der Marina nennt UKW 73 für den nächtlichen Ruf an den Hafenmeister und UKW 74 als Kanal der Marina, während Superyachts.com, Yacht Digest und MarinaReservation übereinstimmend UKW 71 führen. Fahrtenskipper, die tatsächlich gerufen haben, berichten, sie hätten auf Kanal 73 sofort Antwort bekommen und seien von zwei Mitarbeitern im Beiboot an ihren Liegeplatz geführt worden. Die nächtliche Ankunft bleibt der wunde Punkt: Die inneren Becken sind für einen Erstbesucher schlecht ausgeleuchtet, und ein alteingesessener Törnführer rät einer Yacht, die Genua zum ersten Mal nach Einbruch der Dunkelheit erreicht, stattdessen das weiter östlich gelegene Becken Duca degli Abruzzi anzulaufen und Sestri Ponente für diesen Abend auszulassen. Die Tore bleiben zwischen 01:00 und 06:00 geschlossen und der Empfang ist nur von 09:00 bis 18:00 besetzt; wer außerhalb dieser Zeiten einläuft, wird deshalb über die Mobilnummer des Hafenmeisters abgefertigt und nicht über das Büro.

Kranen und Refit, ohne Sestri Ponente verlassen zu müssen
Der Grund, aus dem sich so viele Yachten für dieses Becken entscheiden, sind nicht die Stege, sondern das, was hinter ihnen an der Kaimauer steht. Cantieri Navali di Sestri arbeitet innerhalb desselben Komplexes auf einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern, was den Betrieb zu einer der größeren Werften Liguriens macht, und hat seinen alten Travellift mit 300 Tonnen durch eine Maschine von Ascom mit 420 Tonnen ersetzt, die Yachten bis 43 Meter Länge aus dem Wasser hebt und zurück ins Wasser lässt. Daneben stehen ein Hallenkran mit 400 Tonnen, ein Mobilkran mit 60 Tonnen, Transportwagen mit 40 und 200 Tonnen sowie ein Trailer von ABI. Die Werft bewegt jährlich etwa 250 Boote und verfügt über ein eigenes Becken mit rund 150 Liegeplätzen bis 45 Meter Länge, mit Wasser und Strom an den Stegen.
Für kleinere Arbeiten sitzt Mostes im Yachthafen, mit einem Kran mit 85 Tonnen und einem Travellift mit 160 Tonnen für Rümpfe bis 30 Meter Länge, dazu zwei Freiflächen von je ungefähr 4.500 Quadratmetern, fünf Hallen und zwei Werkstätten. Zwischen beiden Betrieben lässt ein Eigner alles vom 12-Meter-Motorboot bis zur 43-Meter-Yacht kranen, lackieren, mit Antifouling versehen und zurück ins Wasser bringen, ohne dafür eine Überführung fahren zu müssen. Über 43 Meter Länge muss das Kranen anderswo in Genua stattfinden, worum es im nächsten Abschnitt geht. Die historische Schiffbauwerft von Fincantieri in Sestri Ponente ist der unmittelbare Nachbar, weshalb die Umgebung so aussieht, wie sie aussieht, und weshalb es das örtliche Reservoir an Fachkräften überhaupt gibt.

Genuas Refitcluster für Superyachten, und die Warnung, die es sich selbst ausspricht
Genua zählt zu den zwei oder drei ernsthaften Refitclustern für Superyachten weltweit, und die schweren Kapazitäten liegen nicht in Sestri Ponente, sondern am östlichen Ende des Hafens, etwa 20 Minuten Fahrt am Wasser entlang. Amico and Co belegt dort in der Nähe des Stadtzentrums eine Fläche von rund 65.000 Quadratmetern und verfügt über zwei Travellifts mit 835 und 320 Tonnen, einen ShipLift mit 4.000 Tonnen, der im Oktober 2019 nach einer Investition über EUR 27 Millionen in Betrieb ging und Rümpfe bis 95 Meter Länge auf Bodenniveau hebt, zwölf überdachte Plätze für Yachten von 50 bis 75 Metern Länge, ein überdachtes Trockendock von 102 mal 18 Metern Größe mit 31 Metern lichter Höhe und Zugang zu den Docks von Ente Bacini mit 170 und 200 Metern Länge. Der dortige technische Yachthafen hält 24 Refitliegeplätze bis 110 Meter Länge mit Landstrom bis 630 Ampere bereit. Die Werft führt jährlich über 130 Projekte aus. T. Mariotti und San Giorgio del Porto, beide in der Genueser Gruppe GIN, ergänzen das um Refit an Großschiffen und Megayachten.
Das Cluster veröffentlicht eigene Zahlen, und für 2026 trugen sie eine Warnung. Der Verband Genova for Yachting bezifferte den wirtschaftlichen Effekt für 2025 auf Basis einer Studie von The European House Ambrosetti auf EUR 663 Millionen, 5 Prozent über den EUR 630 Millionen für 2024, bei 3.240 Beschäftigten, EUR 234 Millionen Beitrag zum ligurischen Bruttoinlandsprodukt und 12.400 in der Stadt ansässigen Crewmitgliedern. Die gesamten Liegetage von Yachten fielen jedoch von etwa 77.000 auf rund 71.000 zurück, ein Rückgang von etwa 8,5 Prozent, und das Segment von 50 bis 75 Metern Länge gab erstmals nach. Der Wert je Anwesenheitstag stieg gerade so weit, dass die Schlagzeile das verdecken konnte. Alberto Amico erklärte öffentlich, Genua habe zu lange stillgestanden und laufe Gefahr, als globale Referenzadresse an Boden zu verlieren, und der Verband forderte jene integrierte öffentlich-private Steuerung, über die Barcelona und die französische Riviera längst verfügen. Ein Eigner, der über sein Winterlager entscheidet, sollte das als offene Wettbewerbsfrage lesen und nicht als geklärte.


Kraftstoff, Strom und die Höhe der Ausgaben an der Kaimauer
Die Bunkerstation ist der stärkste Einzelwert dieses Yachthafens, und die Marina sagt das auch selbst: die größte Bunkerpier des Mittelmeers, 150 Meter Liegelänge, fünf Hochleistungszapfsäulen, 15 Meter Wassertiefe längsseits und Bunkerung wahlweise versteuert oder unversteuert für gewerblich registrierte Yachten. Die Abwasserabsaugung erfolgt an derselben Pier, und der Kraftstoff lässt sich auch an den eigenen Liegeplatz liefern. Das Volumen stützt die Behauptung: Marina Genova lieferte 2024 über 6 Millionen Liter Kraftstoff, 43 Prozent über 2023. Einen Preis je Liter veröffentlicht der Betreiber nicht; man holt sich, wie überall in Italien, ein Tagesangebot ein.
Der Rest des Versorgungsbildes wird je Liegeplatz einzeln gezählt und ist, für einen Yachthafen dieser Größe ungewöhnlich, nirgends öffentlich tabelliert. Ein zum Verkauf angebotener Liegeplatz für 35 Meter Länge nennt 64 Ampere Landstrom, Wasser und zwei Stellplätze, und das ist die einzige konkrete Amperezahl, die Yotters zu einem namentlich benannten Liegeplatz finden konnte. Getrennt davon und nicht mit dem Strom am Liegeplatz zu verwechseln: Die Marina verfügt über zwei Schnellladepunkte von Aqua superPower für Elektroboote mit bis zu 320 kW und über sechs Ladepunkte für Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz. Eine Photovoltaikanlage von 7.000 Quadratmetern Fläche mit 800 Modulen ging im Januar 2025 ans Netz und erzeugt jährlich rund 500 MWh, und fünf Seabins sammeln Mikroplastik in den Becken. Am 14. Juli 2025 trat die Marina dem SEA Index bei, dem Vergleichssystem für den CO2-Ausstoß von Superyachten, als institutionelles Mitglied.
Was ein Liegeplatz kostet, und was niemals veröffentlicht wird
Marina Genova veröffentlicht keine Preisliste. Jede Seite des Auftritts, die Geld berührt, endet in einer Schaltfläche für eine Angebotsanfrage, und für kein Längenband findet sich ein Tages-, Monats- oder Jahrestarif online oder in einem Dokument zum Herunterladen. Das heißt allerdings nicht, dass es keinen Tarif gäbe. Die Marina hat ihre eigene Hafenordnung, das Regolamento di esercizio ed uso del Porto Turistico Camillo Luglio, und dessen Artikel 9 hält fest, dass die Tarife für Boote im Transit von der Gesellschaft im Voraus festgesetzt werden, stündlich oder täglich, in den Büros der Gesellschaft ausgehängt sind und von der Crew im Voraus zu zahlen sind. Der Preis für den Transit steht also fest und hängt aus; er hängt nur dort, wo ihn nur lesen kann, wer bereits in Sestri Ponente steht. Die einzigen harten, datierten Größen des Marktes stehen auf der Wiederverkaufsseite, wo Liegeplätze als langfristige Nutzungsrechte gehandelt und von Maklern öffentlich angeboten werden. 2026 führte Cambiaso Risso den Liegeplatz K09 von 22 mal 6,2 Metern für EUR 350.000 zuzüglich Mehrwertsteuer, mit einem Stellplatz für ein Fahrzeug und einem Lagerabteil, sowie den Liegeplatz J18 von 45 mal 11 Metern für EUR 1.350.000 einschließlich Mehrwertsteuer und mit vier Stellplätzen, beide mit Laufzeiten bis 2052. Bluewater bot einen Liegeplatz von 35 mal 9 Metern für EUR 1.600.000 mit Laufzeit bis Ende 2052 an. SuperYachts Monaco führte den 65 Meter langen Liegeplatz K13 für EUR 2.500.000 einschließlich Mehrwertsteuer.
Das Angebot für J18 enthält die Größe, die ein Eigner am dringendsten braucht und die alle übrigen weglassen: jährliche Bewirtschaftungskosten von etwa EUR 20.000 zuzüglich Mehrwertsteuer für einen Platz von 45 Metern, dazu 4 Prozent Registersteuer, eine Gebühr über EUR 500 für die Vertragsregistrierung und die Notarkosten für den Kauf. Beachten Sie den Widerspruch bei der Laufzeit. Maklerangebote zeigen durchgängig einen Ablauf im Jahr 2052, während eine Verkaufsmeldung Liegeplätze mit Konzession bis 2092 beschreibt und die Verkaufsseiten der Marina selbst von Laufzeiten über 20, 35 und 90 Jahre gesprochen haben. Das sind nicht dieselben Vermögenswerte, und der Unterschied ist Jahrzehnte an Wert wert; prüfen Sie deshalb die Urkunde und nicht die Anzeige. Für eine durchreisende Yacht bleibt als einziger öffentlicher Anhaltspunkt die Fahrtenplattform Navily, die für die durchschnittliche Bootsgröße ihrer Community rund EUR 98 pro Nacht schätzt, eine Größe, die dem Eigner einer 40-Meter-Yacht überhaupt nichts sagt.
Die Woche der Bootsmesse, und was für den Rest des Jahres übrig bleibt
Das Salone Nautico Internazionale, die internationale Bootsmesse von Genua, ist der Fixpunkt im Kalender dieses Yachthafens, obwohl es gar nicht hier stattfindet. Die 66. Ausgabe läuft vom 1. bis 6. Oktober 2026 am Waterfront di Levante auf der gegenüberliegenden, östlichen Seite der Stadt, auf über 200.000 Quadratmetern Land und Wasser, davon 85 Prozent im Freien, mit über 1.000 Ausstellern, über 2.500 gezeigten Booten und einem Zuspruch in der Größenordnung von 350.000 Besuchern. Die Ausgabe 2026 vergrößert die Fläche für Yachten über 24 Meter und ergänzt den neuen Palasport, dazu kommen die TechTrade Days am 1. und 2. Oktober. Für Sestri Ponente bedeutet das je zwei Wochen vor und nach der Messe, in denen Liegeplätze, Hotelzimmer, Mietwagen und Werftplätze in der ganzen Stadt längst vergeben sind.
Abseits der Messe veranstaltet der Yachthafen eigene Termine, vor allem Yacht and Garden im Mai, eine Garten- und Kulturschau auf den Kais mit freiem Eintritt für alle, und ein Treffen für klassische Boote. Die übrigen Kennzahlen zeigen, was der Kalender tatsächlich abwirft: Marina Genova schloss 2024 mit einem konsolidierten Umsatz über EUR 15 Millionen ab, 20 Prozent über 2023 und 32 Prozent über 2022, bei einer Belegung der Liegeplätze zwischen 90 und 100 Prozent über die vergangenen Monate gegenüber 86 Prozent im Jahr 2022, 254 Superyachtanläufen und 6.855 Superyacht-Liegetagen, bei etwa 100 Beschäftigten. Geschäftsführer Giuseppe Pappalardo, seit zwanzig Jahren im Amt, beschrieb die Strategie als ein Investieren, das dem Bedarf von Yachten bis 130 Meter vorausläuft. Eine faktische Vollbelegung ist eine gute Nachricht für den Betreiber und eine schlechte für eine Yacht, die im September kurzfristig einen Platz sucht.
Die ehrlichen Schwächen
Drei Klagen kehren immer wieder, und alle drei treffen zu. Die Umgebung ist industriell: die Werft von Fincantieri auf der einen Seite, der Flughafen auf der anderen, Container- und Tankerverkehr über das Wasser hinweg, und nichts von der Augenfreude eines ligurischen Fischerhafens. Der Fluglärm ist real, und Besucher sagen das unumwunden. Und die Marina ist von der Stadt abgeschnitten, was die Fünf-Minuten-Rechnung zum Flughafen geschickt verdeckt. Fahrtenskipper beschrieben ihn 2026 als isoliert, mit ein paar Restaurants und Ausrüstern und sonst wenig, ohne Wagen umständlich zu verlassen und teuer, wenn man in die Stadt und zurück möchte. Die Geschäftsführung hat darauf öffentlich geantwortet und auf vier Restaurants, zwei Bars und zwei Yachtausrüster auf dem Gelände sowie auf den kostenlosen Shuttle zum Flughafen und zum Porto Antico verwiesen, was zwar eine faire Erwiderung ist, die Kritik allerdings nicht entkräftet.
Operativ zählt der Schwell. Liguriens gefährlicher Wind ist der Libeccio aus Südwesten, der für diesen Küstenabschnitt die querlaufende Dünung bringt, und ein kräftiger Libeccio sperrt den Hafen für den Sportbootverkehr vollständig. Selbst bei ruhigem Wetter berichtete eine Katamarancrew im Juni 2026 über ständigen Schwell im Becken bei völliger Windstille, stark genug, um das Boot in den Leinen nach vorn zu reißen, und riet dazu, Springs auszubringen. Das passt zu einem Becken, das sich zu einem großen Handelshafen hin öffnet und nicht zu einem geschlossenen Bassin. Andere gemeldete Lücken sind kleiner, aber einzuplanen: keine Landstromadapter an der Pier, Sanitäranlagen, die Besucher als ausreichend und nicht als gut bewerten, und ein Anmeldepapierkram, den mehrere Gäste für eine einzige Übernachtung als schwer empfanden. Genua selbst ist großartig, aber man muss zu ihm hinausfahren.
An Land, Anfahrt und Buchung
| Getting there | Genoa Cristoforo Colombo airport is about five minutes from the quay by road, round the head of its own artificial peninsula. The airport moved 1,335,095 passengers in 2024 and has no long-haul, so intercontinental guests come via Milan or Rome. Genova Sestri Ponente-Aeroporto railway station is on the doorstep and the A10 motorway is minutes away. The marina runs a free shuttle for guests to both the airport and the Porto Antico in the old city, which is the answer to the isolation complaint. Airport listings put a flat taxi fare of about EUR 25 into the city centre, on a single source, and visiting crews consistently describe getting to and from town as expensive. Hire a car if you are staying more than a couple of nights. |
|---|---|
| Arriving by sea, and clearing in | You are entering a major commercial port. A dredged deep-water tanker channel runs through the approach marked by numbered buoys and pleasure craft are asked to keep at least 50 metres to the south of them. The marina entrance is on the western side of the basin, recognised from seaward by four large white buildings on the hill behind. Local port guidance records that marina operations pause for up to ten minutes while oil tankers manoeuvre. Call the marina before you commit: the operator's own contacts page gives VHF 73 for the night dockmaster and 74 as the marina channel while several directories publish 71, and crews report raising staff immediately on 73 and being met by two men in a tender. Gates are closed 01:00 to 06:00 and the hospitality desk works 09:00 to 18:00; the out-of-hours mobile line is the sailors' number. Italy is in the EU and Schengen, so an EU-flagged yacht arriving from another EU port has no formalities, but visitors have reported more paperwork than they expected for a single overnight stay. |
| Reserving a berth | Berths are contracted directly with the marina on +39 010 6143420 or [email protected], and every published page routes you to a quote request rather than a price. Transit berths are assigned by the marina before you come in, and Article 9 of the port regulation requires a boat to wait outside the port area until the office has cleared it and named a berth; consent is discretionary and can be refused. The same article caps a transit stay at seven days, after which the berth is reassigned if others are waiting, so a longer visit is a contract conversation rather than an extension. Book early and book seriously for the Genoa International Boat Show window in the first week of October, when the whole city is full, and for the summer peak: occupancy ran between 90 and 100 per cent through recent months and the marina logged 254 superyacht arrivals in 2024. Long-term positions are bought rather than rented, through brokers including Cambiaso Risso, Bluewater, YachtZoo, TWW Yachts and SuperYachts Monaco, all of whom list Marina Genova berths openly. |
| What a berth costs | There is no published tariff of any kind, at any length, for any season, although the marina's own port regulation confirms that hourly and daily transit rates are pre-set and posted at the office. One clause from that regulation changes what a night is worth: the daily tariff covers the night and the following day only until 09:00, which is early by Mediterranean standards, and an hourly tariff counts every hour or part of an hour. Both are payable in advance. The public price signal is the resale market, and in 2026 it read as follows. Berth K09 at 22 by 6.2 metres, EUR 350,000 plus VAT, one parking space and a storage unit, lease to 2052. Berth J18 at 45 by 11 metres, EUR 1,350,000 VAT paid, four parking spaces, lease to November 2052, with annual service charges of approximately EUR 20,000 plus VAT. A 35 by 9 metre berth with 64 amp shore power and two parking spaces, EUR 1,600,000, lease to the end of 2052. Berth K13 at 65 metres, EUR 2,500,000 VAT paid. Buying costs add 4 per cent registration tax, a EUR 500 contract registration fee and notary fees. For a transient, the cruising platform Navily estimates about EUR 98 a night for the average boat in its community, which is a useful anchor for a 12 to 16 metre yacht and no guide at all above 24 metres. |
| Fuel, water, power and what is extra | The fuel quay runs 150 metres with five high-power pumps, 15 metres of water alongside and both duty paid and duty free supply for commercially registered yachts, with delivery to your own berth as an alternative and waste water pump-out at the same station. The marina describes it as the largest fuelling quay in the Mediterranean; the volume through it, over 6 million litres in 2024, supports the claim even if the superlative is theirs. No price per litre is published. Water and electricity are individually metered at each berth from a dedicated column, but no per kilowatt-hour or per cubic metre rate is published either, and no amperage table exists: the only concrete figure attached to a named berth is 64 amps on a 35 metre position. Visiting crews report the marina holds no shore power adaptors, so bring your own. Parking is charged, with a flat EUR 10 for stays past ten hours up to 24. |
| Lifting out and refit | Cantieri Navali di Sestri works inside the same complex on about 13,000 square metres with a 420 tonne Ascom travel lift that hauls yachts to 43 metres, a 400 tonne overhead crane, a 60 tonne mobile crane and 40 and 200 tonne bogies, moving roughly 250 boats a year. Mostes covers the smaller end with a 160 tonne travel lift to 30 metres and an 85 tonne crane, five hangars and two workshops. Above 43 metres you move along the harbour to Amico and Co, about 20 minutes away, where a 4,000 tonne ShipLift takes hulls to 95 metres to ground level, two travel lifts of 835 and 320 tonnes cover everything below that, and twelve covered slots hold yachts of 50 to 75 metres. T. Mariotti and San Giorgio del Porto handle the largest work. That combination is the reason to base a yacht here at all. |
| Eating and drinking within walking distance | The marina village has four restaurants and two bars by the operator's own count, with other listings describing eight dining points across the estate. San Giorgio is the waterfront restaurant, run by the Scala family who have been in the trade over forty years. L'Osteria Marina cooks seasonal Ligurian. Marina Sushi covers Japanese, Chinese and Thai plus grill. Panino Marino does fish in a sandwich format for a quick lunch. Molly Malone's, opened in 1999, is the Irish pub and the first in western Genoa. The four-star MarinaPlace Resort and Spa faces one of the three basins and is where guests without cabins go. Beyond the gate, the Sestri Ponente shopping street is a short walk and is where the neighbourhood actually eats. For anything approaching Genoa's real food, the old town is a taxi or the shuttle. |
| The fixed dates | The Genoa International Boat Show, 66th edition, runs 1 to 6 October 2026 at the Waterfront di Levante on the eastern side of the city, over 200,000 square metres with 85 per cent outdoors, more than 1,000 exhibitors, over 2,500 boats and attendance around 350,000, with TechTrade Days on 1 and 2 October and an expanded area for yachts over 24 metres. It does not take place at Marina Genova but it fills Marina Genova. The marina runs Yacht and Garden in May, a free-entry garden and culture show on the quays, and a classic boat gathering. Plan berth, hotel, car and any yard slot for the show fortnight months ahead. |
| What is NOT published | Everything to do with price. No daily, weekly, monthly or annual berthing tariff at any length. No fuel price. No per kilowatt-hour electricity or per cubic metre water rate, despite everything being individually metered. No shore power amperage table. The berth count is unsettled between 500, 600, over 400 and about 1,200 depending on who is counting and what they include. The working VHF channel is published three different ways, 73 and 74 by the marina and 71 by the directories. And the tenure on a berth you buy is advertised variously as running to 2052, to 2092, or on 20, 35 and 90 year terms, which is a difference of decades of value. Get the channel, the rate and the lease term in writing from the marina office before you commit to any of them. |
Was Eigner und Crew berichten
Convenient for the airport, cut off from everything else
Monica, aboard a 16.45 metre motorboat, wrote in July 2026 that the marina is very convenient for picking someone up or dropping them off at the airport but is quite isolated, with a few chandlers and a couple of restaurants and bars and little more, and that getting out to explore is tricky without a car. The marina's management replied publicly in August 2026, accepting the location point, noting the free shuttle to both the airport and the Porto Antico, and listing four restaurants, two bars and two ship chandlers on site.
NavilyThere is a surge in the basin even with no wind
Matt and Naomi, on a 13.45 metre catamaran in June 2026, called on VHF 73, were answered at once and were guided onto the berth by two staff in a tender. They then reported a constant swell in the basin in zero wind, enough to jerk the boat forward on her lines, and advised rigging springs. They also found the marina held no shore power adaptors. They rated it a good stopover regardless.
NavilyAircraft noise and the cost of getting into town
Andreas, on a 10 metre motorboat in June 2026, praised the staff as very friendly and helpful but described the aircraft noise as annoying, the trip between the marina and the city as expensive, and the sanitary installations as no better than average. Oguz Erdem, on an 11.71 metre sailing yacht the same month, found the marina far from the centre, expensive, and heavy on paperwork for a single night.
NavilyThe marina is close to full and knows it
Marina Genova closed 2024 with consolidated turnover above EUR 15 million, up 20 per cent on 2023 and 32 per cent on 2022, with berth occupancy running 90 to 100 per cent in recent months against 86 per cent in 2022, 254 superyacht arrivals and 6,855 superyacht stopover days, more than 6 million litres of fuel supplied and about 100 people employed. Chief executive Giuseppe Pappalardo, twenty years in the job, described the strategy as investing ahead of the needs of yachts up to 130 metres.
The MediTelegraph, Marina WorldThe Genoa cluster is warning about itself
Genova for Yachting, using a study by The European House Ambrosetti, reported a 2025 economic impact of EUR 663 million against EUR 630 million in 2024, 3,240 workers and 12,400 crew based in the city, but total yacht stay days down from about 77,000 to about 71,000, roughly 8.5 per cent, with the 50 to 75 metre segment falling for the first time. Alberto Amico said Genoa has stood still too long and risks losing position as a global reference hub, and the association called for the integrated governance that Barcelona and the French Riviera already have.
Genova for Yachting, The European House Ambrosetti, Primocanale
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- The shortest airport transfer of any major Mediterranean marinaCristoforo Colombo airport is about five minutes by road from the quay, on its own artificial peninsula immediately south of the basins, with a free marina shuttle to the terminal and to the old port.
- Serious lifting capacity behind the pontoonA 420 tonne Ascom travel lift takes hulls to 43 metres inside the same complex, with a 160 tonne lift for anything to 30 metres, so a refit does not begin with a delivery passage.
- A world-class refit cluster twenty minutes along the harbourAmico and Co runs a 4,000 tonne ShipLift to 95 metres, 835 and 320 tonne travel lifts, twelve covered slots and docks to 200 metres, alongside T. Mariotti and San Giorgio del Porto.
- Water and fuel for the largest yachts afloat130 metres LOA, 18.5 metres of beam and 15 metres of draught, with 15 metres alongside a 150 metre fuel quay running five high-power pumps duty paid or duty free, over 6 million litres through it in 2024.
- A real village, not a car park with cleatsFour restaurants and two bars on site, a four-star hotel facing the water, two chandlers, a large parking provision that no two sources count the same way, a photovoltaic array covering 7,000 square metres and RINA MaRINA Excellence certification at maximum score.
Worauf zu achten ist
- No published price for anythingNo berthing tariff at any length or season, no fuel price, no rate for the metered water and electricity, and no shore power amperage table. Every route ends in a quote request.
- Surge in the basin, and a wind that closes the portA catamaran crew reported constant swell in zero wind, enough to snatch the boat forward on her lines. A strong libeccio from the southwest, the cross-swell wind of this coast, closes the port to pleasure traffic.
- Industrial surroundings and aircraft noiseFincantieri's shipyard on one side, the runway on the other, tanker traffic across the water, and marina operations that pause for up to ten minutes while tankers manoeuvre. Visitors describe the noise as annoying, not incidental.
- The old town is not walkableCruising visitors in 2026 called the marina isolated and awkward to leave without a car, and expensive to get in and out of the centre. The five-minute airport line does not extend to the city.
- The airport that makes the place has no long-haulGenoa handled 1,335,095 passengers in 2024 and flies European and domestic routes only, so intercontinental guests route through Milan or Rome and the transfer advantage disappears.
- Effectively full, and the tenure is muddledOccupancy has run 90 to 100 per cent, so short-notice berths are hard in season and impossible in show week, and broker listings put leases at 2052 while marina material has referred to 2092 and to 20, 35 and 90 year terms.
Für wen: Ein Eigner, dem fünf Minuten zum Flughafen und schwere Hebekapazität an derselben Kaimauer mehr wert sind als ein hübscher Hafen und eine fußläufig erreichbare Altstadt.