28. September 2026 · Yotters, unabhängiger Yacht-Journalismus
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Puerto Calero (Lanzarote)

Puerto Calero ist eine von einer Familie aufgebaute Marina an der geschützten Südostküste Lanzarotes, die seit vierzig Jahren als stille Werkstatt der atlantischen Überfahrtssaison dient. Es ist das ruhigste Becken der Kanaren und der günstigste Langzeitliegeplatz aller vergleichbaren europäischen Marinas, und der Start der Überfahrt liegt nicht hier. ARC und ARC+ laufen aus Las Palmas aus, zwei Inseln weiter westlich, ein Schiff, das hier überwintert, muss also zum Startschuss verholen. Wer das verstanden hat, für den ergibt der Ort vollkommen Sinn; wer etwas anderes annimmt, hat die falsche Insel gebucht.
Puerto Calero with the volcanic hills of Lanzarote behind it. The marina was cut into a bare lava coast and everything ashore was built with it.
Puerto Calero with the volcanic hills of Lanzarote behind it. The marina was cut into a bare lava coast and everything ashore was built with it.Photo: Paul Stephenson from London / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
LageSüdostküste Lanzarotes, Kanarische Inseln, auf 28 54.922 N 013 42.417 W, knapp südwestlich von Puerto del Carmen
BetreiberCalero Marinas (Puerto Calero Marinas S.L.), familiengeführt, gegründet von Jose Calero und heute geleitet von seinem Sohn Jose Juan Calero als CEO
LaufzeitPuertos Canarios genehmigte am 25. Juli 2025 endgültig eine Verlängerung der Konzession El Barquito um 35 Jahre, gegen eine Investition von EUR 4.462.202,35 zuzüglich EUR 2.936.997,65 für Instandhaltung und Ersatz und eine Jahresabgabe von EUR 194.316,23, indexiert an den Verbraucherpreisindex; der Betreiber selbst spricht von mehr als EUR 12 Millionen
Liegeplätze438 auf der Marina-Seite des Betreibers und bei Yachting Pages, 446 bei Hello Canary Islands und über 450 laut Marina World, was die Spanne ist, mit der man zwischen den Quellen rechnen sollte
Schiffsgrößen8 m bis 80 m Länge über alles auf der Marina-Seite des Betreibers, mit Dockwalk übereinstimmend bei 80 m; der 2006 ergänzte Superyachtsteg wurde für das Band von 25 bis 50 m gebaut, und eine von einigen Inselführern genannte Obergrenze von 60 m ließ sich nicht auf den Betreiber zurückführen
Tiefenmaximal 5,5 m längsseits, mindestens 7 m in der Einfahrtsrinne, anlaufbar bei jedem Wasserstand bei einem maximalen Tidenhub von etwa 3 m
Festmachenschwimmende Fingerstege; eine maximale Breite wird nicht veröffentlicht
Landstromein- oder dreiphasig, 220 V und 380 V, bis zu 200 Ampere an den Superyachtplätzen
Wasserentsalzt und trinkbar, an jeden Liegeplatz geführt; kostenloses WLAN in der ganzen Marina
TreibstoffTankstelle am Ende der Mole, bei der Einfahrt unmittelbar steuerbords, täglich von 0800 bis 1930 geöffnet, bar oder Karte, Anruf auf UKW-Kanal 9. Kein zollfreier Diesel für Sportboote
UKWKanal 9, Kanal 16 wird mitgehört. Marinabüro +34 928 511285, täglich von 0800 bis 2000 geöffnet
Zollstatusinnerhalb des EU-Zollgebiets, außerhalb des EU-Mehrwertsteuergebiets und außerhalb des harmonisierten Verbrauchsteuergebiets. IGIC zu 7 Prozent ersetzt die spanische Mehrwertsteuer von 21 Prozent
WerftVaradero Puerto Calero, 90-Tonnen-Travellift mit maximal 7,40 m Breite, überdachte und offene Arbeitsfläche, montags bis freitags 0800 bis 1600, an Wochenenden und Feiertagen geschlossen
Schweres Refitder 820-Tonnen-Kran, die Krangrube von 52 m mal 14,5 m und die 20.000 Quadratmeter Werftfläche liegen an der Marina Lanzarote in Arrecife, neun Meilen die Küste hinauf, im Juli 2025 von Calero Marinas mehrheitlich verkauft
AuszeichnungenBlaue Flagge. Keine Gold-Anchor-Einstufung und keine veröffentlichte ISPS-Erklärung
FlughafenLanzarote (ACE) bei Arrecife, 13,6 km über die Straße, Taxi rund EUR 19 und etwa 13 bis 15 Minuten, stündlicher Bus vom Terminal 1 in etwa 33 Minuten. Nur europäische Kurzstrecke, keine Langstrecke

Der Hafen, und was die Eckdaten zulassen und was nicht

Puerto Calero liegt an der Südostküste Lanzarotes, unmittelbar südwestlich des Ferienorts Puerto del Carmen, auf 28 54.922 N 013 42.417 W. Die Marina-Seite des Betreibers nennt 438 Liegeplätze, eine maximale Länge über alles von 80 m, eine maximale Tiefe von 5,5 m und mindestens 7 m in der Einfahrtsrinne, und Yachting Pages führt dieselben 438 Liegeplätze und dieselben 80 m. Andere veröffentlichte Zahlen liegen höher. Hello Canary Islands nennt 446, und Marina World beschrieb im Bericht über die Verlängerung der Konzession im Juli 2025 eine Marina, die von 198 Liegeplätzen bei der Eröffnung auf mehr als 450 gewachsen sei. Festgemacht wird an schwimmenden Fingerstegen ab 8 m, mit Wasser und Strom an jedem Liegeplatz, ein- oder dreiphasig bei 220 V und 380 V, und bis zu 200 Ampere an den Superyachtplätzen.

Die beiden Zahlen, die man zusammen lesen muss, sind die 80 m und die 5,5 m, denn sie stehen auf der Seite der Marina nebeneinander in derselben Tabelle. Länge ist vorhanden, das Wasser ist die Beschränkung. Eine Yacht von 70 oder 80 m, die mehr als etwa fünf Meter tief geht, liegt hier nicht längsseits, was auch immer die Zeile zur Länge über alles behauptet, und die Obergrenze von 60 m, die für diese Marina kursiert, lässt sich überhaupt nicht auf den Betreiber zurückführen: Yotters konnte sie nur bis zu Lanzarote Information verfolgen, einem Inselführer, der im selben Absatz 450 Liegeplätze gegen die 438 des Betreibers stellt. Der eigene Eintrag von Calero Marinas im Superyacht Services Guide behält 80 m für Puerto Calero bei und wendet die 60 m auf Marina Lanzarote und auf den 820-Tonnen-Kran in Arrecife an, woher die Zahl höchstwahrscheinlich stammt. Der Superyachtsteg selbst kam 2006 hinzu und wurde für das Band von 25 bis 50 m gebaut. Ehrlich gelesen heißt das: Die 80 m sind eine Längenangabe mit 5,5 m Wasser darunter, die einzige je veröffentlichte Auslegungsgröße ist das Band von 25 bis 50 m des Stegs von 2006, und alles darüber ist ein Gespräch mit dem Liegeplatzbüro im Einzelfall und keine veröffentlichte Kapazität. Eine maximale Breite veröffentlicht ebenfalls niemand, und die Marina führt die Blaue Flagge, veröffentlicht aber weder eine ISPS-Erklärung noch eine Gold-Anchor-Einstufung.

The marina from the air, the breakwater arm and the low white development that is the whole settlement.
The marina from the air, the breakwater arm and the low white development that is the whole settlement.Photo: Michiel1972 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Die Ansteuerung, der Tidenhub und die eine Windrichtung, auf die es ankommt

Die Einfahrt öffnet nach Südwesten und ist ungefähr so einfach, wie eine kanarische Hafeneinfahrt nur sein kann: keine vorgelagerten Hindernisse, mindestens 7 m in der Rinne, ein Turmfeuer auf dem Kopf der Südmole, eine Backbordtonne in der Rinne und ein rotes Licht im Ende der Kaimauer. Der Tidenhub erreicht höchstens etwa 3 m, das Becken ist also bei jedem Wasserstand anlaufbar, bei Tag wie bei Nacht, und es gibt keine Schleuse, keine Brücke und keine Lotsenpflicht für eine Yacht.

Das Wetter ist eine andere Geschichte, und es ist der Grund, aus dem man herkommt. Lanzarote liegt fast das ganze Jahr über im Nordostpassat, und die Düsenzonen an der Ost- und Südküste bringen regelmäßig zwanzig Knoten mehr, als die Vorhersage angibt. Die Bocayna-Straße zwischen Lanzarote und Fuerteventura presst diesen Passat in eine steile, kreuzende See, die jeden kalt erwischt, der den Schlag hinunter nach Playa Blanca für einen Küstenhüpfer hält. Langperiodischer Schwell aus Nord und Nordost läuft um die Insel herum und lässt die meisten offenen Ankerplätze rollen. Gegen all das steht ein ruhiges Becken: Noonsite verzeichnet den Hafen als gut gegen den Seegang geschützt, und Calero Marinas beschreibt ihn als den natürlich am besten geschützten Yachthafen der Kanaren. Was an Exponiertheit bleibt, liegt nach Südwesten, also genau dorthin, wohin die Einfahrt zeigt, und der Südwest ist der Wind, der Lanzarotes Häfen schließt. Am 15. Februar 2026 zog eine Lage aus starkem Wind und schwerem Schwell Rettungskräfte über die ganze Insel, und der Hafen von Arrecife kündigte wegen eines Südwestwinds einen Tag im Voraus eine vorsorgliche Schließung an. Zu Schäden durch Schwell im Becken von Puerto Calero selbst fanden wir keinen veröffentlichten Bericht, und dieses Fehlen ist nach vierzig Betriebsjahren selbst ein nützlicher Datenpunkt.

Down a pontoon between the motor boats. Most of the basin is in the 10 to 20 m range.
Down a pontoon between the motor boats. Most of the basin is in the 10 to 20 m range.Photo: Frank Vincentz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Das ruhigste Becken der Kanaren und der günstigste Langzeitliegeplatz Europas, und die Überfahrt, wegen der Sie gekommen sind, startet zwei Inseln weiter.
The basin from the quay, masts packed along the Calle de los Pantalanes.
The basin from the quay, masts packed along the Calle de los Pantalanes.Photo: Frank Vincentz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

November und Dezember, und der Überfahrtskalender, der nicht von hier aus läuft

Das ist die eine Sache, die ein Eigner über diesen Ort richtig verstehen muss. Die Atlantic Rally for Cruisers startet in Las Palmas de Gran Canaria und nicht auf Lanzarote. Die ARC 2026 verlässt Las Palmas am 22. November zum 2.700 Meilen langen Schlag nach Rodney Bay auf Saint Lucia. Die ARC+ startet zwei Wochen früher, am 8. November, zu 850 Meilen nach Mindelo auf den Kapverden und anschließend 2.150 Meilen zur Port Louis Marina in Grenada. Puerto Calero ist für diese Flotte ein Vorbereitungshafen und kein Starthafen. Die Schiffe kommen im August, September und Oktober hierher, um gekrant, geriggt, verproviantiert und fertiggestellt zu werden, und ziehen dann die Inselkette nach Westen zum Start weiter. Planen Sie den Überführungsschlag nach Gran Canaria als Teil des Programms und nicht als nachträglichen Einfall, und buchen Sie den Liegeplatz in Las Palmas zur gleichen Zeit wie den hier.

Die Marina bepreist sich genau für dieses Muster. Ihr Langzeittarif enthält einen eigenen Transatlantic-Satz mit einem Mindestaufenthalt von neunzig Tagen und ein separates Pre-Transat-Angebot für Belegungen, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember beginnen. Der Vorteil ist die Verfügbarkeit. Ein Noonsite-Bericht der Crew der Enki II von 2014, noch immer die klarste Schilderung des Novemberengpasses aus erster Hand, beschrieb Gran Canaria und Teneriffa als restlos ausgebucht, bis die ARC abgelaufen war. Zwei Inseln in Luv davon zu liegen, ist der Sinn einer Überwinterung hier. Der Januar dreht die Richtung um: Das RORC Transatlantic Race verließ die Marina Lanzarote in Arrecife am Sonntag, dem 11. Januar 2026, die Einrümpfer um 1230 UTC und die Mehrrümpfer um 1240, und die einundzwanzig Boote starke Flotte rundete eine Wendemarke vor Puerto Calero, bevor sie auf die 3.000 Meilen nach Antigua ging. Wer Anfang Januar hier liegt, bekommt die Flotte vor der eigenen Mole zu sehen.

Yachts alongside at Puerto Calero. In November and December the pontoons fill with boats staging for the Atlantic crossing.
Yachts alongside at Puerto Calero. In November and December the pontoons fill with boats staging for the Atlantic crossing.Photo: IDS.photos from Tiverton, UK / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Was ein Liegeplatz kostet, und wie der Tarif geschnitten ist

Der Tarif hat einen ungewöhnlichen Zuschnitt, und er verrät, wofür diese Marina da ist. Puerto Calero rechnet pro Quadratmeter des Liegeplatzmoduls und Tag ab, nicht pro Meter Boot, ein schmaler Rumpf in einem breiten Modul zahlt also für das Modul. Alles, was veröffentlicht wird, ist ein Langzeitaufenthalt: ein Transatlantic-Satz von EUR 0,42 pro Quadratmeter und Tag bei mindestens neunzig Tagen, ein Homeport-Satz von EUR 0,40 bei mindestens 180 Tagen, EUR 0,38 für Mehrrümpfer und eine Pre-Transat-Aktion zu EUR 0,33 für Belegungen mit Beginn zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember. Der Transatlantic- und der Homeport-Satz sind auf 16 m Länge über alles gedeckelt; das Pre-Transat-Angebot ist auf Caleros eigener Seite bei keiner Länge gedeckelt, sie bepreist es für Einrümpfer, verweist Mehrrümpfer auf einen gesonderten Tarif und schließt Wasser und Strom für Yachten unter 20 m Länge über alles ein. Wasser, WLAN und Strom sind durchgehend enthalten, Vorauszahlung nimmt 5 bis 10 Prozent ab, und auf alles kommen 7 Prozent IGIC. Die vollständigen Bänder stehen in den praktischen Zeilen weiter unten. Die Sätze gelten für Reservierungen, die vor dem 31. Dezember 2026 vorgenommen werden, und Nachlässe entfallen für gewerblich registrierte Schiffe, eine Charteryacht zahlt also den Normalpreis.

In Geld gerechnet: Ein 12-m-Boot in einem Modul von 12 mal 4 m belegt 48 Quadratmeter, was den Homeport-Satz auf EUR 19,20 am Tag vor Steuern bringt, rund EUR 7.010 im Jahr, oder etwa EUR 6.310 mit dem Rabatt für die Jahresvorauszahlung. Das ist Yotters-Rechnerei auf dem veröffentlichten Satz und kein Angebot, aber die Größenordnung stimmt, und es ist ein Bruchteil dessen, was dasselbe Boot irgendwo im westlichen Mittelmeer zahlt. Oberhalb von 20 m enden die Einschlüsse, Strom und Wasser werden dann getrennt abgerechnet. Was auf der Seite fehlt, ist der Kurzaufenthalt. Es gibt keinen Transittarif nach Längenband und überhaupt keinen Superyachtsatz, und die Tarifseite der Werft trägt eine Geräteliste ohne Preise, was wir im Browser geprüft und nicht angenommen haben. Das einzige öffentliche Signal für Gastlieger, das Yotters finden konnte, ist die Buchungsplattform Seasy mit einem Durchschnitt von EUR 60 pro Nacht und einer jüngsten Buchung von EUR 60 für ein 14-m-Boot. Ein Aggregator ist keine Preisliste, und ein Eigner, der für eine Woche kommt, verhandelt blind.

The quay and the boats on it. The walk from any berth to the office and the chandlery is short, which matters when you are provisioning for three weeks at sea.
The quay and the boats on it. The walk from any berth to the office and the chandlery is short, which matters when you are provisioning for three weeks at sea.Photo: Frank Vincentz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Die Steuerlage, und die Zollfrei-Geschichte, die viele falsch erzählen

Die Kanaren liegen innerhalb des Zollgebiets der Europäischen Union, aber außerhalb des EU-Mehrwertsteuergebiets und außerhalb des harmonisierten Verbrauchsteuergebiets, was eine wirklich wertvolle Lage ist, nur nicht die, die die meisten Eigner vermuten. Praktisch heißt das: Auf Liegegebühren, Werftarbeiten und Ausrüstung liegen 7 Prozent IGIC statt 21 Prozent spanischer Mehrwertsteuer, und eine Yacht, auf die keine EU-Einfuhrumsatzsteuer gezahlt wurde, kann unbefristet auf den Inseln liegen, ohne die Frist der vorübergehenden Verwendung, die im Mittelmeer läuft. Noonsite hält fest, dass die kanarischen Behörden dazu neigen, jede ankommende Yacht so zu behandeln, als käme sie aus einem Drittland. Zwischen den Inseln klariert man nicht ein und aus, man meldet sich im Marinabüro. Wer von außerhalb der EU kommt, läuft einen Einreisehafen an, und Crew aus Drittstaaten meldet sich bei der Passkontrolle, wenn sie den Schengen-Raum verlässt. Es lohnt sich, beim Verlassen des Archipels eine förmliche Ausklarierung zu nehmen, weil Beamte auf der anderen Seite des Atlantiks oft danach fragen.

Beim Treibstoff ist die Überlieferung schlicht falsch, und man sollte das deutlich sagen, weil die Kanaren weithin für einen zollfreien Bunkerstopp gehalten werden. Für eine Privatyacht sind sie das nicht. Spaniens verbilligter Diesel, gasoleo bonificado, ist für Fischerei- und Handelsschiffe bestimmt und ausdrücklich nicht für den Antrieb von Sportbooten verfügbar, und am Steuerstatus des Archipels ändert das nichts. Was man bekommt, ist eine niedrigere Steuerbemessungsgrundlage und keine Befreiung, was die Inseln immer noch günstiger macht als das Festland. Zur Einordnung: La Voz de Lanzarote berichtete am 28. Mai 2026, der Inseldurchschnitt für Straßendiesel, der 2026 vor der Schließung der Straße von Hormus bei EUR 1,187 pro Liter eröffnet hatte und einen Monat zuvor auf EUR 1,64 gestiegen war, sei im Mai erstmals seit der Schließung wieder unter EUR 1,60 gefallen, auf EUR 1,58. In jener Woche kostete der billigste Diesel der Insel EUR 1,435 bei der Plenenergy in Arrecife und der teuerste EUR 1,675 bei der Repsol an der LZ-2 Richtung Playa Blanca. Die Marina veröffentlicht keinen eigenen Zapfsäulenpreis, fragen Sie also am Steg und kalkulieren Sie mit einem frischen Angebot.

The harbour at Puerto Calero, sheltered behind its arm on a coast with very little natural shelter.
The harbour at Puerto Calero, sheltered behind its arm on a coast with very little natural shelter.Photo: Fry72 (Karel Frydrysek) / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
The approach by road. The marina is 20 minutes from Arrecife and the airport, with nothing much in between.
The approach by road. The marina is 20 minutes from Arrecife and the airport, with nothing much in between.Photo: Frank Vincentz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Die Werft und ihre zwei harten Grenzen

Varadero Puerto Calero sitzt auf dem Gelände und erledigt die Routine gut: Kranen, Reinigen, Antifouling, Betreuung unbeaufsichtigt liegender Boote und ein Laden für Farbe, Batterien und Reinigungsmittel, während Rigg, Motor, Elektronik, Schweißen, Zerspanung und Laminatarbeit über das Werftbüro organisiert werden. Gesprochen wird Spanisch, Englisch und Deutsch. Die zwei Grenzen sind die, die niemand in einen Prospekt schreibt. Der Travellift nimmt höchstens 7,40 m Breite, was jeden Fahrtenkatamaran ausschließt, der schwimmt, und er ist auf 90 Tonnen ausgelegt, was die meisten Yachten über etwa 25 m ausschließt. Die Kranseite der Gruppe nennt für beide Werften zusammen einen 100-Tonnen-Kran, aber sowohl der Noonsite-Eintrag als auch Caleros eigenes Transat-Angebot sagen 90; planen Sie also mit 90 und lassen Sie es sich vor der Buchung eines Krantermins bestätigen. Das Büro arbeitet montags bis freitags von 0800 bis 1600 und schließt an Wochenenden und Feiertagen, ein Ausfall am Freitagnachmittag ist also eine Aufgabe für Montagmorgen.

Schwere Arbeiten gehen neun Meilen die Küste hinauf nach Arrecife, wo die Werft an der Marina Lanzarote einen 820-Tonnen-Travellift, eine Krangrube von 52 m mal 14,5 m und mehr als 20.000 Quadratmeter Hartstandfläche betreibt und die einzige Superyacht-Refitanlage des Archipels ist. Das ist ein anderes Objekt in einem anderen Hafen, und seit Juli 2025 steht es unter anderer Kontrolle: Calero Marinas verkaufte eine Mehrheitsbeteiligung an Marina Lanzarote an Buenavista Infrastructure und Nauplia Capital, behielt einen Anteil und führt das Tagesgeschäft weiter mit, und die Tarifseite von Marina Lanzarote leitet inzwischen auf eine eigene Website um. Die Kranseite der Gruppe beschreibt die beiden Werften weiterhin als einen Betrieb, was nicht mehr das ganze Bild ist. In Puerto Calero selbst gibt es außerdem keinen Ausrüster. Der nächste ist Lava Tienda Nautica in Arrecife, werktags vier Stunden am Tag geöffnet, und die Fachhändler sitzen im Viertel Naos derselben Stadt.

Verproviantierung, Gas und der Crewwechsel

Der Supermarkt in der Marina ist ein Nahversorger und nicht der Ort, an dem man für eine Atlantiküberquerung verproviantiert; die ernsthaften Einkäufe liegen eine kurze Fahrt entfernt in Macher, Tias und Puerto del Carmen, und frische Ware gibt es auf dem Sonntagsmarkt in Mancha Blanca und den Samstagsmärkten in Arrecife und Haria. Gas jeder Nationalität läuft über die Werft, für ausländische Flaschen mit zwei Tagen Vorlauf. Die Einzelheiten stehen in den praktischen Zeilen. Zwei Dinge gehören hierher, weil sie Leute kalt erwischen. Waren, die auf die Kanaren geschickt werden, tragen bei der Ankunft 7 Prozent Steuer, und eine Yacht auf der Durchreise sollte nicht damit rechnen, sie zurückzubekommen, ein Satz Segel oder eine neue Rettungsinsel kostet geliefert also mehr als bestellt. Und das Ankern im Meeresschutzgebiet Chinijo vor La Graciosa und Alegranza braucht eine schriftliche Genehmigung des Cabildo de Lanzarote, der dreißig Tage Vorlauf verlangt, das ist also eine Entscheidung, die man vor dem Ablegen in Europa trifft und nicht am selben Tag.

Der Crewwechsel ist der einfachste Teil des ganzen Unternehmens. Der Flughafen Lanzarote in Arrecife (ACE) liegt 10 km Luftlinie und 13,6 km über die Straße entfernt, ein Taxi kostet rund EUR 19 und braucht etwa dreizehn Minuten, die Marina selbst nennt fünfzehn. Vom Terminal 1 fährt stündlich ein Bus, der ungefähr 33 Minuten braucht. Der Haken liegt darin, was ACE ist: ein stark frequentierter europäischer Kurzstrecken- und Charterflughafen mit dichten Verbindungen ins Vereinigte Königreich, nach Deutschland, Irland und Skandinavien, und ohne jede Langstrecke. Eigner und Gäste aus Nordamerika, vom Golf oder aus Asien steigen in Madrid oder an einem nordeuropäischen Drehkreuz um und verlieren dabei einen Tag. Las Palmas auf Gran Canaria hat das breitere Netz, und diese Lücke ist der Preis der Ruhe.

Der Ort, das Essen und die festen Termine

Puerto Calero ist eine eigens gebaute Uferpromenade und keine Stadt, die zufällig einen Hafen hat, bewusst niedrig gebaut und bewusst ruhig. Amura ist das Restaurant der Wahl, ein Michelin Bib Gourmand an der Kreuzung der Stege gegenüber den Superyachtliegeplätzen. Was der Ort nicht hat, ist ein Nachtleben. Die Promenade fährt früh herunter, und getrunken wird nebenan in Puerto del Carmen, erreichbar zu Fuß über den Küstenweg, mit dem Bus oder per Wassertaxi über die Bucht. Crew, die um Mitternacht eine Bar will, nimmt sich ein Taxi; Eigner, die zum Schlafen hergekommen sind, lesen das als das Merkmal, das es ist.

Die festen Termine sind eine Planung wert, weil sie Liegeplätze binden. Der einzige, der in dieser Saison noch aussteht, ist der 52 SUPER SERIES Puerto Calero Lanzarote Royal Cup vom 24. bis 29. August 2026, mit fünf Wettfahrttagen ab dem 25.; die andere Lanzarote-Veranstaltung der Serie, die Marina Rubicon Sailing Week, wurde vom 20. bis 25. Juli 2026 gesegelt, das erste Mal, dass zwei aufeinanderfolgende Regatten auf einer Insel ausgetragen wurden. Der 44Cup war hier als 44Cup Calero Marinas zu Gast, zuletzt im März 2024. Der Puerto Calero Marlin Cup läuft im Oktober, erreichte 2024 seine einunddreißigste Auflage, brachte 2023 zum dreißigsten Jubiläum 56 Boote an den Start und schickt seinen Sieger zur Weltmeisterschaft nach Costa Rica. Hinter alledem steht das stärkste Absichtssignal des Standorts: Am 25. Juli 2025 genehmigte Puertos Canarios endgültig eine Verlängerung der Konzession El Barquito in Puerto Calero um 35 Jahre. Die Zahlen der Aufsichtsbehörde selbst sind die, gegen die man planen sollte: eine Investition von EUR 4.462.202,35 zuzüglich EUR 2.936.997,65 für Instandhaltung und Ersatz sowie eine jährliche Konzessionsabgabe von EUR 194.316,23, indexiert an den Verbraucherpreisindex. Die vielzitierten mehr als EUR 12 Millionen sind die eigene, breiter gefasste Zusage von Calero Marinas, wie Marina World sie berichtet hat, und keine Auflage in der Akte. Die Marina geht nirgendwohin, und sie hat jetzt dreieinhalb Jahrzehnte Laufzeit, gegen die sie das Geld ausgeben kann.

An Land, Anfahrt und Buchung

Getting thereLanzarote airport (ACE) at Arrecife is 10 km from the marina in a straight line and 13.6 km by road. A taxi is about EUR 19 and takes around thirteen minutes; the marina quotes the drive at fifteen. An hourly bus runs from Terminal 1 and takes about 33 minutes. ACE is one of the busiest leisure airports in Spain for northern European traffic, with dense year-round service to the UK, Ireland, Germany and Scandinavia, but it has no long-haul service at all. Guests arriving from North America, the Middle East or Asia connect through Madrid or a northern European hub, which costs a day in each direction. If long-haul access is the deciding factor, Las Palmas on Gran Canaria is the better base and this is the wrong island.
Arriving by sea, and the passage that catches people outThe entrance opens to the south-west, carries a minimum of 7 m in the channel, and has no off-lying hazards. Look for the tower light on the head of the south breakwater, the port-hand channel marker and a red light set into the end of the dock wall. Call the office on VHF 9, with 16 monitored, or telephone +34 928 511285 before you arrive; the office is open 0800 to 2000. The fuel dock is immediately to starboard on entry and the visitors' berth is on the port-side wharf. There is no lock, no bridge and no pilotage requirement for a yacht. The passage is the harder part: the north-east trades accelerate down the east and south coasts and regularly run twenty knots above the forecast, and the Bocayna strait between Lanzarote and Fuerteventura funnels them into a steep, confused sea. Long-period northerly swell wraps the island and makes the open anchorages roll.
Clearing in, and the tax status you are enteringThe Canaries are inside the EU customs territory but outside the EU VAT area and outside the harmonised excise territory. You do not clear in and out between the islands; you report to the marina office. Coming in from outside the EU you go to a port of entry, and non-EU crew report to passport control when leaving Schengen. Noonsite records that Canarian officials tend to treat all arriving yachts as if from a third country. The practical upside is real: a yacht on which EU VAT has never been paid can lie here without the temporary-admission clock that runs in the Mediterranean, and everything you buy is taxed at 7 per cent IGIC rather than 21 per cent VAT. Take a formal clearance when you leave the archipelago, because it is often asked for on the far side of the Atlantic.
Reserving a berthLong stays are contracted directly with the marina office on +34 928 511285 or through [email protected], with the Pre-Transat promotion booked through [email protected]. Short stays go through the reservation form on the marina's own site or through the group's online booking system. For the August-to-December preparation season, book in the spring: this is the window in which the whole crossing fleet is looking for the same thing, and the marinas further west fill first. A Homeport contract of 180 days or more carries up to three weeks of reciprocal berthing at the group's sister marinas, which is worth having if you intend to move around the archipelago. Discounts and special offers are not available to commercially registered vessels, so a charter yacht pays the standard rate.
What a berth costsRates are charged per square metre of the berth module per day, not per metre of boat, and are valid for reservations made before 31 December 2026. Transatlantic offer, monohulls to 16 m: EUR 0.42 per square metre a day, minimum 90 days, minimum quarterly payment EUR 900, water, wifi and electricity included. Homeport offer, minimum 180 days: EUR 0.40 per square metre a day for monohulls to 16 m with a EUR 300 monthly minimum, EUR 0.38 for multihulls to 16 m, same inclusions, with 5 per cent off for six months prepaid and 10 per cent off an annual contract. Pre-Transat promotion for occupancies starting between 1 August and 31 December: EUR 0.33 per square metre a day plus 7 per cent Canarian tax, three-month minimum, monohulls only with multihulls asked to enquire separately, and no LOA cap printed on the offer at all; water and electricity are included for yachts under 20 m LOA. Seven per cent IGIC applies to all of it. As arithmetic on the published rate, a 12 m boat in a 12 by 4 m module is 48 square metres, so about EUR 19.20 a day, roughly EUR 7,010 a year at the Homeport rate or EUR 6,310 with the annual prepayment discount, before tax. That is a Yotters calculation, not a quotation.
Fuel, water, power and what is extraThe fuel dock sits at the end of the breakwater, open 0800 to 1930 every day, cash or card, requests on VHF 9. There is no duty-free or rebated diesel for private yachts; Spain's gasoleo bonificado is for fishing and commercial vessels only. The saving in the Canaries is the tax base, not an exemption. For scale, and all from La Voz de Lanzarote's report of 28 May 2026: the island average for road diesel opened 2026 at EUR 1.187 a litre, rose through the closure of the Strait of Hormuz to a 2026 peak of EUR 1.64 in April, then fell back below EUR 1.60 in May for the first time since the closure, to EUR 1.58. Cheapest and dearest pumps that week were EUR 1.435 at the Plenenergy in Arrecife and EUR 1.675 at the Repsol on the LZ-2 towards Playa Blanca. The marina does not publish its own pump price. Under 20 m LOA, water, electricity and wifi are inside the berthing fee. At 20 m and above they are not: electricity is EUR 60 plus IGIC for a three-phase connection and then EUR 0.30 per kW, and water is EUR 0.0045 a litre with a EUR 5 minimum. A storage locker of about 2 by 2 by 2 m is EUR 90.15 a month. Goods shipped into the islands attract 7 per cent on arrival, and a yacht in transit should not count on recovering it.
The yard, spares and chandleryVaradero Puerto Calero runs a 90-tonne travel hoist with a maximum beam of 7.40 m, a covered and an open work yard, hauling, scrubbing, antifouling and guardianage, and a small shop for paint, batteries and cleaning materials. It will organise rigging, engine and outboard work, electronics, welding, machining and glasswork. Spanish, English and German are spoken. Hours are 0800 to 1600 Monday to Friday and it is closed at weekends and bank holidays, so a Friday-afternoon problem is a Monday problem. The 7.40 m beam limit excludes every cruising catamaran, and 90 tonnes excludes most yachts over about 25 m; heavy and large work goes to the 820-tonne shipyard at Marina Lanzarote in Arrecife. There is no chandlery on site. Lava Tienda Nautica in Arrecife carries Imray charts, Garmin, Vetus, Lewmar and Hempel and opens 1000 to 1200 and 1400 to 1800 on weekdays and 0900 to 1300 on Saturday, with 10 per cent off for Calero Marinas Club members, and the trade suppliers Suministros San Gines, Sucesores de Hermenegildo Duarte and Inox Naval are in the Naos district.
Eating, drinking and provisioningAmura is the best table on the promenade, a Michelin Bib Gourmand set at the crossroads of the pontoons opposite the superyacht berths, cooking Mediterranean and Canarian. La Taberna del Puerto, Sushi Bar Minato, Mumbai Masala, Margherita, Finnegans in the Port and La Portena fill out the waterfront, with main courses typically EUR 15 to EUR 28. After dark the marina is quiet and the nightlife is in Puerto del Carmen next door, reached on foot along the coast path, by bus or by water taxi. For provisioning, the marina supermarket opens 0800 to after 2100 and is a convenience shop rather than a passage store; the real runs are Spar at Macher, HiperDino at Tias and Lidl in Puerto del Carmen. Fresh produce markets: Mancha Blanca on Sunday, Arrecife and Haria on Saturday from 0900 to 1400. Camping Gaz is exchanged through the boatyard, Canarian NuB bottles are refilled at the Macher fuel station, and foreign bottles need two days' notice.
The fixed dates, and what is NOT publishedStill ahead as this is published on 6 August 2026: the 52 SUPER SERIES Puerto Calero Lanzarote Royal Cup on 24 to 29 August 2026, with five race days from the 25th, and the Puerto Calero Marlin Cup, which runs each October and reached its thirty-first edition in 2024. Already past this year, and useful only as recurring windows: Marina Rubicon Lanzarote Sailing Week, the circuit's other Lanzarote event, was sailed on 20 to 25 July 2026; the RORC Transatlantic Race, a January fixture, left Arrecife on 11 January 2026 and rounded a turning mark off this breakwater; and the 44Cup last raced here as the 44Cup Calero Marinas in March 2024. So the windows to plan around are late August, October, and the January transatlantic start. The August-to-December Atlantic preparation season is the real squeeze. Not published: any transit or short-stay tariff by LOA band; any tariff at all above 16 m for the offers or above 20 m for included services; any superyacht rate; any boatyard or hoist tariff, since the yard's own tariffs page carries only an equipment list; the marina's fuel price; the maximum beam; and any ISPS declaration. The berth count and the maximum LOA are both disputed between the operator's pages and third-party guides, and no depth alongside is published for the superyacht berths at all, so confirm all three with the berthing office before you commit a large yacht.

Was Eigner und Crew berichten

Was gut ist und worauf zu achten ist

Stärken

  • The calmest basin in the archipelago, with a simple entranceNo off-lying hazards, a minimum of 7 m in the entry channel, a tidal range of about 3 m and access at any state of tide by day or night. Noonsite records the harbour as well sheltered from the waves. Yotters found no published account of damaging surge inside the basin either, but repeated searching turning up nothing is not the same as evidence of calm, and it is not part of the case above.
  • Long-stay pricing that is published, cheap and inclusiveEUR 0.40 per square metre a day on a 180-day Homeport contract with water, wifi and electricity included under 20 m, 10 per cent off for annual prepayment, and up to three weeks of reciprocal berthing at sister marinas. Nothing in western Europe at this standard is close.
  • Seven per cent tax instead of twenty-one, and no VAT clockThe Canaries are outside the EU VAT area, so IGIC at 7 per cent applies to berthing and yard work, and a yacht that has never paid EU VAT can lie here without running the temporary-admission clock that governs the Mediterranean.
  • A fifteen-minute airport and thirty-five years of tenureLanzarote airport is 13.6 km away and a EUR 19 taxi, which makes crew changes trivial, and on 25 July 2025 Puertos Canarios renewed the concession for 35 years against a filed investment of EUR 4.46 million plus EUR 2.94 million for maintenance and replacement, at an annual fee of EUR 194,316.23 index-linked to CPI.
  • It is on the road, in both directionsThe Atlantic preparation fleet stages here from August to December and the RORC Transatlantic Race rounds a mark off the breakwater every January on its way to Antigua, so the yard, the riggers and the sailmakers see ocean boats all season rather than day boats.

Worauf zu achten ist

  • The crossing does not start hereARC 2026 leaves Las Palmas de Gran Canaria on 22 November and ARC+ on 8 November, two islands to the west. A boat wintering at Puerto Calero has to plan and book a delivery leg and a second berth, and the marinas at the start fill first.
  • The yard has a 7.40 m beam limit and a 90-tonne hoistNo cruising catamaran can be lifted at Puerto Calero, and most yachts over about 25 m cannot either. The 820-tonne hoist and the only superyacht refit yard in the Canaries are nine miles away at Arrecife, in a marina Calero Marinas majority-sold in July 2025. The yard also shuts at weekends and on bank holidays.
  • The 80 m headline is not matched by the depthThe operator's own page gives a maximum LOA of 80 m and a maximum depth of 5.5 m in the same table, and no maximum beam at all. The only published design figure for the big berths is the 25 to 50 m band the superyacht dock was built for in 2006. A 60 m ceiling circulates in third-party guides, but Yotters could trace it only to Lanzarote Information, an island guide whose berth count also disagrees with the operator's, and Calero's own Superyacht Services Guide entry applies 60 m to Marina Lanzarote rather than to here. Length is available on paper; water is the constraint, and nobody has published what a 70 m yacht actually draws alongside.
  • No transit tariff, no superyacht tariff, no yard tariffEverything published is a long-stay offer, capped at 16 m on the Transatlantic and Homeport rates and uncapped but monohull-only on the Pre-Transat. The boatyard's own tariffs page carries an equipment list and no prices, the marina does not publish its fuel price, and the only public short-stay signal is a single booking platform quoting EUR 60 a night for a 14 m boat.
  • No long-haul airport and no chandlery on siteLanzarote (ACE) is a European short-haul airport; guests from outside Europe lose a day connecting through Madrid or a northern hub. The nearest chandlery is in Arrecife and opens for four hours a day on weekdays. Everything technical is a drive away.
  • Fuel is not duty-free, whatever the Canaries' reputation suggestsSpain's rebated gasoleo bonificado is for fishing and commercial vessels and is not available for the propulsion of pleasure craft. What the islands give you is a lower tax base, not an exemption, and the marina does not publish its pump price.

Für wen: Der Eigner, der eine günstige, ruhige und gut angebundene Basis sucht, um ein Boot vorzubereiten und für eine Saison stehen zu lassen, und der akzeptiert, dass diese Marina eine Werkstatt und ein Schlafplatz ist und kein Ziel für sich.

Profil, zusammengestellt von Yotters aus öffentlichen Quellen.
Yotters-RedaktionChefredakteur: Leon SolimanRedaktionelle Standards
Recherchiert aus Primärquellen: Calero Marinas (Puerto Calero Marinas S.L.), Noonsite, Marina World, Marine Industry News, DC Advisory, World Cruising Club, Royal Ocean Racing Club, 52 SUPER SERIES, La Voz de Lanzarote, Yachting Pages, Hello Canary Islands, Michelin Guide, Puertos Canarios, Lancelot Digital, La Provincia, Gobierno de Canarias (Puertos Canarios), Lanzarote Information.

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