Benettis hybride Symmetry geht für 725.000 Euro pro Woche in Charter

Ein Serienrumpf mit Batteriebank
Symmetry ist der vierte B.Now 67M, den Benetti gebaut hat, und einer der ersten beiden dieser Klasse mit Hybridantrieb. Ihr Schwesterschiff Dagger folgte rund drei Wochen später ins Wasser. Die Anlage koppelt die Hauptmaschinen mit den Generatoren und einer Batteriebank und wechselt je nachdem, was die Yacht gerade tatsächlich tut.
Der Grund dafür ist nicht allein der Verbrauch. Eine Batterie, die nachts die Bordlast trägt, nimmt den Generator aus der Ankerbucht, und die Stille vor Anker merken Gäste als Erstes. Zu Wasser gelassen hat Benetti sie in Livorno, die Übergabe erfolgte Ende Juni.
Der Charterpreis ist die eigentliche Nachricht
West Nautical, das den Bau als Eignervertreter und Projektleitung begleitet hat, bietet sie für 725.000 Euro pro Woche an. Bislang wurde der Aufpreis für einen Hybridantrieb jenseits der 60 Meter im luftleeren Raum verhandelt. Werften nannten Effizienzwerte, Makler mutmaßten, was der Markt dafür zahlen würde.
Hier sitzen beide Zahlen auf derselben Yacht. Wer für seinen eigenen Neubau über eine Batteriebank entscheidet, hat nun einen abgelieferten Rumpf, eine bekannte Plattform und eine veröffentlichte Wochenrate als Bezug statt einer Hochrechnung.
Warum eine Klasse beim Wiederverkauf schlägt
RWD zeichnete das Exterieur, Reymond Langton das Interieur. An Bord finden 12 Gäste und 17 Crewmitglieder Platz, achtern liegt das Oasis-Deck mit Infinity-Pool und den ausklappbaren Seitenflügeln, die Benetti zum Erkennungszeichen der Reihe gemacht hat.
Beim vierten Rumpf beginnt der B.Now 67M, sich wie eine Klasse zu verhalten und nicht wie eine Folge von Einzelstücken. Das gibt einem Makler echte Vergleichswerte, sobald eine davon zurück an den Markt kommt. Ein vollständig individuell gebauter 67-Meter hat die nie.