Sunseeker Predator 65

| Länge über alles | 21,21 m (69 ft 7 in) |
|---|---|
| Breite | 5,26 m (17 ft 3 in) |
| Tiefgang | 1,60 m (5 ft 4 in) |
| Motoren | zwei MAN V8 1000 oder 1200, an Wellen |
| Höchstgeschwindigkeit | bis zu 32 Knoten |
| Reichweite | 550 Seemeilen bei 10 Knoten |
| Tankinhalt | 4.000 Liter |
| Kabinen | 4, bis zu acht Gäste und zwei Crewmitglieder, Debüt 2020, aktualisiert 2025 |
Der zugängliche Flybridge-Sunseeker
Der Name Manhattan kennzeichnet seit Langem Sunseekers Flybridge-Kreuzer, die Boote für Eigner, denen Decksfläche und Komfort mehr bedeuten als reines Tempo. Mit 21,21 Metern liegt die 68 nahe der Spitze dieser Familie und bietet vier Kabinen und ein großes Oberdeck. Sie erschien erstmals 2020 auf der boot Düsseldorf und erhielt zum Modelljahr 2025 ein deutliches Update im Interieur. Innerhalb der Baureihe ist sie ein Familienkreuzer und weder Sportcruiser noch Superyacht. Die Überarbeitungen für 2025 hielten sie aktuell, ohne das Grundpaket zu verändern, dem Käufer inzwischen vertrauen.
Gegenüber Sunseekers Performance-Booten gibt die Manhattan 68 ein anderes Versprechen. Sie tauscht das Coupé-Profil und die Pod-Antriebe gegen eine volle Flybridge und eine Wellenanlage und stellt Volumen und ruhige Manieren voran. Das macht sie zur natürlichen Wahl für Eigner, die einen Steuerstand oben und Platz für eine größere Runde an Deck wollen. Sie ist einer der zugänglicheren Wege zu einem 68-Fuß-Sunseeker.
Eine Flybridge, gebaut als Hauptdeck
Die Flybridge ist das Herz der 68. Sunseeker fasste die Sitzgruppe und die achteren Sonnenliegen zu einem großen Sitz- und Essbereich zusammen, sodass das Oberdeck als echter zweiter Wohnraum funktioniert. Eine Wetbar und der Steuerstand liegen vorn, das Achterdeck bleibt frei für Sonnenbaden oder loses Mobiliar. Das Ergebnis ist ein ungewöhnlich geselliges Oberdeck für ein Boot dieser Größe. Sunseeker behandelt dieses Oberdeck als den eigentlichen Reiz des Modells.
Weiter unten folgt die Linie dem aktuellen Manhattan-Look. Tiefe Rumpffenster und ein geneigter Aufbau halten das Profil modern, ohne in die Aggression eines Sportcruisers abzurutschen. Das Hauptdeck läuft vom inneren Steuerstand durch einen Salon bis in ein geschütztes Cockpit achtern. Es ist eine Form, gezeichnet für bequemes Fahren und lange Aufenthalte vor Anker.
Eine Flybridge, behandelt als zweites Wohndeck, innen aufgefrischt für 2025.
Vier Kabinen und Unterkunft für zwei Crewmitglieder
Unter Deck bietet die Manhattan 68 vier Kabinen mit drei eigenen Bädern oder Gäste-WCs, dazu Unterkunft für zwei Crewmitglieder. Diese Konfiguration passt zu einer Familie, die mit Hilfe an Bord fährt, oder zu einem Eigner, der gelegentlich verchartert. Die Eignerkabine über die volle Breite und die VIP-Kabine vorn tragen den Grundriss, dazu kommen weitere Kabinen für Kinder oder Gäste. Sunseeker nennt Platz für insgesamt bis zu acht Gäste. Das liest sich zuerst als Familienboot, mit Gästekabinen, die sich zwischen Zweibett- und Doppelbelegung umbauen lassen.
Das Update für 2025 konzentrierte sich auf das Interieur. Sunseeker überarbeitete Oberflächen und Details, um Kabinen und Salon auf den Stand neuerer Modelle der Baureihe zu bringen. Raumhohe Verglasung und hellere Materialien heben das Raumgefühl unter Deck. Für ein Flybridge-Boot liegt der Schwerpunkt weiter auf bequemer, bewohnbarer Unterbringung statt auf sportlicher Kargheit.
MAN V8 an Wellen und 550 Seemeilen Reichweite
Die Manhattan 68 nutzt zwei MAN-V8-Diesel in der Ausführung 1000 oder 1200 PS, die auf konventionelle Wellen arbeiten. Sunseeker nennt eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 32 Knoten, was für einen Flybridge-Kreuzer von knapp 40 Tonnen bei halber Beladung reichlich ist. Ein Tankinhalt von 4.000 Litern ergibt eine angegebene Reichweite von 550 Seemeilen bei 10 Knoten Marschfahrt. Die Kombination begünstigt verlässliches Fahren statt Schlagzeilentempo.
Die Wellenanlage ist eine überlegte Wahl. Wellen sind einfach zu warten und passen gut zu einem schwereren Rumpf, der sein Leben mit Fahren statt mit Sprinten verbringt. Die V8-Optionen lassen einen Käufer Betriebskosten und Fahrleistung gegeneinander abwägen. Generatoren mit 17,5 bis 21,5 Kilowatt tragen die Klimaanlage und die Systemlast, die eine Familie an Bord erwartet. Das Ergebnis ist ein Boot für lange, ruhige Tage auf Marschfahrt statt für kurze Ausbrüche.
Für die Familie, die auf der Flybridge lebt
Die Manhattan 68 zielt auf den Familienfahrer, der eine volle Flybridge und den Platz will, der damit kommt. Sie passt zu Eignern, die vor Anker bewirten und einen zweiten Steuerstand samt Loungedeck über dem Hauptdeck schätzen. Käufer werden sie mit Flybridge-Konkurrenten von Princess, Ferretti und Azimut in der oberen 60-Fuß-Klasse vergleichen. Ihr Argument sind das gesellige Oberdeck und das aufgefrischte Interieur für 2025.
Kommerziell gehört die Manhattan-Linie seit Langem zu Sunseekers stetigeren Verkäufern, und die 68 liegt in einem vollen und umkämpften Segment. Das Interieur-Update zur Modellmitte hält sie gegen neuere Konkurrenten aktuell, ohne die Kosten eines völlig neuen Entwurfs. Für Eigner, die von einem kleineren Flybridge-Boot aufsteigen, ist es ein vertrauter Schritt. Den Ausschlag geben meist die Decksfläche und die Stärke des örtlichen Händlers. Für Sunseeker bleibt die Manhattan-Linie ein verlässlicher Kern des Geschäfts.
Motoren und Technik
| Engines (standard) | Twin Volvo Penta D13-IPS1200, 900 hp (662 kW) each, max 2,300 rpm. |
|---|---|
| Engines (as typically ordered) | Twin Volvo Penta D13-IPS1350, 1,000 hp (735 kW) each, max 2,400 rpm - fitted on virtually all boats sold to date, per Sunseeker's own spec page and MBY's sea trial. |
| Drive type | Volvo Penta IPS forward-facing pod drives with joystick docking and Dynamic Positioning, not shaft drive. |
| Generator | Onan 13.5 kW standard per Sunseeker's official spec; an Onan 17.5 kW upgrade has been seen fitted on higher-spec boats, per a Sunseeker Brokerage listing. |
| Stabiliser | Seakeeper gyro stabiliser (Seakeeper 16 or 18 depending on spec and year) - an optional extra, not standard. |
| Bow thruster | Sleipner proportional bow thruster, 13.5 hp. No separate stern thruster identified in sources; stern control is handled via the IPS joystick, though that is an inference rather than an explicit spec-sheet statement. |
| Fuel tankage | 3,500 litres (924 US gal) - agreed by Sunseeker, MBY and BoatTEST. |
| Water tankage | 800 litres fresh water (211 US gal); 200 litres black water - agreed by Sunseeker and MBY. |
| Top speed | 35 knots - agreed across Sunseeker's own spec, MBY, YachtBuyer, Yachting Magazine and BoatTEST. |
| Cruise speed | 25 knots, per YachtBuyer's engine data and consistent with Yachting Magazine's sound-level test conducted at 25 knots. |
| Range - conflicting sources, not averaged | At roughly 10 knots: Sunseeker states 750nm vs Yachting Magazine's 580nm. At 7.5 knots eco: MBY reports about 875nm vs Yachting Magazine's roughly 1,100nm. At 23 knots: MBY reports about 260nm vs Yachting Magazine's 325nm. The figures genuinely disagree between sources, likely from differing load and reserve assumptions, so this is reported as a range with the conflict flagged rather than resolved to one number. |
Was Eigner und Crew berichten
No attributable owner or named-dealer commentary found
Despite targeted searches of owner forums, reader-report sections, and dealer or broker press quotes, no genuine first-person owner accounts or named-dealer quotes specific to the Predator 65 were located. All available material was either unattributed manufacturer marketing copy, professional journalist sea-trial reviews, or brokerage sales listings with no personal commentary. Reported honestly rather than inventing quotes to fill the section.
Yotters research desk
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- Sharp, agile handlingMBY's sea trial found the Predator 65 answers beautifully at speed, with responsive steering and just enough lean to feel exciting without being alarming, continuing the Predator line's reputation for enviable handling.
- Elevated interior finishMBY noted Sunseeker's interiors have found a new level of detail in recent years, with tactile material quality reviewers compared favourably to high-end automotive interiors.
- Excellent helm visibility and ergonomicsForward and side sightlines from the helm were singled out as class-leading whether seated or standing, per MBY.
- Genuine open-boat feel from the sunroofThe large glass-and-carbon sliding sunroof gives the main deck a proper open-yacht feel when retracted, which MBY's reviewer preferred over the flybridge approach on the sistership 65 Sport Yacht.
- Oversized tender garageThe garage is roughly one and a half times wider than the Predator 74's despite the smaller hull, able to take a Williams 345 Sportjet plus water toys, per MBY.
Worauf zu achten ist
- Foredeck trip hazardMBY's reviewer flagged the 18-inch-high foredeck coamings as a genuine trip hazard if you are not careful stepping over them - a specific safety criticism, not a generic complaint.
- Cockpit layout blocks deck circulationWith the C-shaped dinette fitted, you lose the ability to easily walk around the main deck - guests must climb over furniture or take a long alternate route, per MBY.
- Tight engine room headroomSpace above the Volvo D13 engines and IPS pods is restricted by the sloped garage sole, which MBY's reviewer called a compromise nevertheless for servicing access.
- Inefficient mid-range speed bandMBY advises owners to avoid cruising in the 12-16 knot hump, where fuel burn per mile is at its worst - a specific, actionable operating caveat rather than vague criticism.
- Powertrain can overpower the hull in a seawayMBY warned that the roughly 2,000hp combined output can gallop the 38-tonne hull off wave tops if driven hard in rough conditions, meaning helmsmen need to actively moderate throttle rather than relying on the hull alone for comfort.
Praktische Angaben
| New price | Base price approximately GBP 2.18 million ex-VAT; as-tested (with Seakeeper and other options) GBP 3,070,374 inc. VAT, per Motor Boat and Yachting's sea trial. This is the only precise, dated, named-source figure found and should be treated as single-sourced. A separate market aggregation of current asking prices ($2.3m-$3.7m, averaging around $3m) is broadly consistent but is a market range, not a confirmed second base-price source. |
|---|---|
| What's excluded from base price | VAT, Seakeeper gyro stabiliser, generator upgrade, and most equipment and interior options, per MBY's itemised as-tested breakdown. |
| How to buy new | Through Sunseeker's own regional sales offices in the UK or its authorised dealer network abroad; US dealers include OneWater Yacht Group and Atlantic Yacht and Ship. |
| Buying used | Via Sunseeker Brokerage, Sunseeker's own resale arm, or independent brokers. Confirm whether the Seakeeper stabiliser and generator upgrade are actually fitted, since both are factory options and vary boat to boat; also check for charter history, which affects engine hours - one 2023 example generated EUR 265,660 in charter revenue over 47 days in 2024, per its Sunseeker Brokerage listing. |
| Comparable and nearby models | Princess V65 is the closest direct rival - twin 1,400 hp MAN V12 engines on shaft drive, more power than the Sunseeker, 38-knot top speed. Also competes against similarly-sized Azimut and Fairline hardtop sportscruisers. |
Für wen: Für den Familieneigner, der eine gesellige volle Flybridge und verlässliches Fahren mit Wellenanlage knapp unter 70 Fuß sucht.