Azimut Fly 60

| Länge über alles | 18,25 m |
|---|---|
| Breite | 5,05 m |
| Gäste | 3 Kabinen plus Crewkabine |
| Motoren | 2 x Volvo Penta D13 (je 900 hp) |
| Höchstgeschwindigkeit | bis zu 31 Knoten |
| Eignerkabine | über die volle Breite, mittschiffs |
| Deck | schwellenloser Übergang vom Cockpit zum Salon, Flybridge mit optionalem Hardtop |
| Kollektion | Baureihe Flybridge |
Ein Aufstieg in der Fly-Baureihe
Die 60 sitzt knapp über der 53 und ergänzt in jeder Dimension nutzbare Länge. Sie behält drei Kabinen für Gäste plus eine Crewkabine, sodass die Unterbringung auf die Familie ausgerichtet bleibt. Die zusätzliche Größe zeigt sich am stärksten in den Decksflächen und im Raumgefühl, da die Kabinenzahl gleich bleibt. Eigner, die von kleineren Kreuzern aufsteigen, bekommen mehr Platz zum Empfangen und ein sichereres Fahrverhalten, wobei die zusätzliche Länge eine auffrischende Brise abschüttelt, die ein kleineres Boot aus der Ruhe brächte. Es ist eine Größe, die leichtes Handling gegen echten Fahrtkomfort abwägt.
Das Boot trägt dasselbe lichtdurchflutete, offene Designbriefing wie der Rest der Fly-Linie. Italienische Interieurdetaillierung hebt die Ausführung über die Klasse. Die zusätzliche Länge bringt ein ruhigeres Gefühl auf See und etwas mehr Reichweite. Sie passt zu Käufern, die einen echten Familienkreuzer wollen, den sie noch selbst fahren können. Der Schritt von der 53 ist eher im Komfort zu spüren als in der Komplexität.

Deck und Leben im Freien
Das Cockpit fließt durch weite Verglasung in den Salon, und die Flybridge bietet Steuerstand, Sitzplätze und Sonnenbereich unter einem optionalen Hardtop. Das Oberdeck ist das gesellige Herz des Bootes, groß genug für die ganze Familie vor Anker. Eine Lounge auf dem Vordeck ergänzt einen zweiten Außenraum nach vorn. Die Aufteilung gibt den Gästen echte Wahl, wo sie sich versammeln. Sie ist für lange, sonnige Tage auf dem Wasser gezeichnet.
Der Spiegel beherbergt eine Badeplattform und eine Garage für den Tender und hält das Achterdeck für das Essen frei. Breite Seitendecks machen die Bewegung um das Boot für Gäste jeden Alters sicher und leicht. Die Stauung fasst Wassersportgerät für einen aktiven Tag draußen. Die Badeplattform bringt Schwimmer nah an die See. Vor Anker verteilt die 60 die Menschen über mehrere eigenständige Zonen.

Achtzehn Meter offene, lichtdurchflutete Flybridge-Yacht für eine Familie, die bequeme Küstenfahrten selbst fahren will.

Interieur und Aufteilung
Unter Deck bietet die 60 eine Eignerkabine über die volle Breite mittschiffs und zwei weitere Gästekabinen, alle mit Tageslicht aus Rumpffenstern. Das italienische Interieur bringt warme Materialien und klare Detaillierung, die sich eine Klasse über der Länge anfühlen. Der Salon auf dem Hauptdeck bleibt hell und mit dem Cockpit verbunden. Stehhöhe und Volumen sind für die Größe großzügig. Es ist ein ruhiger, bequemer Raum, um eine Woche an Bord zu verbringen.
Die Kombüse ist so platziert, dass die kochende Person Teil des Geschehens bleibt, und eine Crewkabine ergänzt Flexibilität für Eigner, die gelegentlich Hilfe anheuern. Der Stauraum ist für Familienreisen mit allem an Bord durchdacht. Die Eignerkabine gibt ein echtes Gefühl von Rückzug aus den Gästeräumen. Die Materialien sind so gewählt, dass sie sich über die Saisons gut halten. Es ist ein praktisches, einladendes Interieur für Familienfahrten.


Technik und Leistung
Zwei Volvo Penta D13 mit 900 hp treiben die 60 auf eine Höchstgeschwindigkeit von rund 31 Knoten. Der Einbau gibt eine kräftige, leichte Marschfahrt für das Zurücklegen von Küstenmeilen. Effizienz und ein sanftes Fahrverhalten gehören zum Reiz. Das Boot hält im mittleren Bereich eine stabile Lage. Es ist darauf ausgelegt, Familienpassagen entspannt zu machen.
Der Rumpf ist auf stabiles, ebenes Laufen abgestimmt, sodass Passagen für alle an Bord bequem bleiben. Das Handling ist für einen Eigner am Steuer zugänglich, und die Größe bleibt leicht anzulegen. Die Bedienkräfte bleiben bei Marschfahrt leicht und vorhersehbar. Das Boot fühlt sich satt an, wenn die Bedingungen aufbauen. Die 60 belohnt Eigner, die ihr eigenes Boot gern fahren und auf den längeren Sommerpassagen selbst ans Steuer gehen.

Der Eigner, zu dem sie passt
Die Fly 60 ist für die Familie, die einem kleineren Kreuzer entwachsen ist und mehr Decksfläche und Volumen will, ohne zu einer bemannten Yacht zu wechseln. Ihre drei Kabinen und die großzügige Flybridge passen zu Ferien und Wochenenden mit Gästen an Bord. Sie bleibt ein Boot, das ein Eigner selbst handhaben kann. Die zusätzliche Länge ergänzt Komfort, ohne Schwierigkeit hinzuzufügen. Für viele Familien ist sie der natürliche nächste Schritt.
Sie passt auch zu Eignern, die die Möglichkeit gelegentlicher Crew schätzen und die Betriebskosten vernünftig halten wollen. Die Crewkabine ergänzt Flexibilität für längere Reisen. Für sommerliche Küstenfahrten mit der Familie trifft die 60 eine bequeme Mitte der Baureihe, geräumig genug zum Empfangen und kompakt genug, um fast überall anzulegen. Ihre Größe hält sie in den meisten Marinas beherrschbar. Eine zu besitzen ist unkompliziert und lohnend.
Motoren und Technik
| Engines (current, 2023-on generation) | 2 x Volvo Penta D13, 900hp / 662kW each, straight shaft drive - not an IPS pod-drive model. |
|---|---|
| Alternate engine option (unconfirmed for current generation) | A MAN i6 800hp twin-engine alternative appears in some aggregator sources but could not be independently confirmed on the builder's current page - it also appears in second-generation material. |
| Gearbox and drive | Conventional straight-shaft inboard transmission paired with the Volvo D13s; no pod-drive option offered on this model. |
| Generator | Kohler, approximately 20-21kW, confirmed via a 2022-hull brokerage listing. |
| Stabiliser | Seakeeper 9 gyro-stabiliser reported as available - single-source confirmation only. |
| Thrusters | Bow and stern thrusters with joystick control, operable from both flybridge and lower helm - single-source confirmation only. |
| Watermaker | Not published in any source found - confirm directly with a dealer or surveyor. |
| Fuel tankage | 2,800 litres / 740 US gallons, confirmed by two independent sources. |
| Water tankage | 750 litres / 198 US gallons, confirmed by two independent sources. |
| Range | Reported as approximately 779nm at 8kn and 291nm at 24kn, but from a single source only - not independently corroborated. |
| Cruise and max speed | Cruise approximately 26kn, max approximately 31kn, confirmed by two sources. A separate broker listing for a 2022-model hull with the same engines advertises 38kn top speed, which is not corroborated by any independent test or spec source - flagged as a conflict, not resolved. |
| Hull and construction | Azimut's own marketing describes carbon-fibre lamination for reduced weight, plus electronic power steering and active trim control (the yard's own account, not independent test data). Planing hull, LOA 18.25m, beam 5.05m, draft 1.46m, full-load displacement approximately 36 tonnes. Exterior design by Stefano Righini, interior by Achille Salvagni, naval architecture by Pierluigi Ausonio. |
Was Eigner und Crew berichten
Electronic steering builds confidence for less experienced drivers
Speed-adaptive power steering praised as easy to handle even for less experienced skippers, with turning response automatically softened at higher speed. This review covers the second-generation hull (2017 launch), tested and published 2018, not confirmed to apply unchanged to the current 2023-on generation.
Niccolo Volpati, BarchemagazineStrong soundproofing and fuel efficiency for the size
Measured noise around 70 dB(A) at 25 knots and fuel consumption judged impressive for an 18m, 36-tonne flybridge. Same second-generation (2017-launch) test hull, published 2018.
Niccolo Volpati, BarchemagazineBold interior with real ergonomic detail complaints
Praised the Achille Salvagni interior's wow factor and three outdoor entertaining zones, but flagged a lack of dedicated handholds, steering that felt lifeless at times, an optional joystick called dim-witted, 86 dB(A) noise at 25 knots, and dashboard squeaks. Explicitly the new-generation hull tested shortly after the 2017 relaunch, not the current 2023-on model.
Jack Haines, Motor Boat and YachtingPre-delivery prototype had a rudder-geometry handling flaw, fixed before customer deliveries
On hard, high-speed turns to port the prototype hull resisted and dug in with spray, traced to the outer rudder producing too much lift; the fix was a rudder-angle adjustment before production units shipped. This was the second-generation prototype, around 2017-2018, not the current model.
Power and Motoryacht editorsOwner-reported cruise comfort but real cockpit noise
One Fort Myers-based owner reported a comfortable 26-knot cruise but cockpit noise around 86 dB(A). The hull generation of this owner's boat could not be confirmed.
owner account cited by Denison Yacht SalesDocumentation gaps complicate independent servicing
Reported never finding a schematic for any system when servicing Azimuts - a brand-general comment, not confirmed to be Fly 60-specific.
Capt Ralph, YachtForums
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- Distinctive, high-impact interior designAchille Salvagni's interior drew a serious wow-factor verdict and was singled out as a real differentiator against flybridge competitors.
- Confidence-inspiring, speed-adaptive steeringElectronic power steering that eases turning input at speed was called easy to handle even for less experienced skippers.
- Good soundproofing and fuel efficiency for an 18m flybridgeAround 70 dB(A) at 25 knots and fuel burn judged impressive for a 36-tonne, three-cabin flybridge on the second-generation test hull.
- Shallow draft for a boat this size1.46m draft opens up skinny-water cruising grounds most 60-footers cannot reach.
Worauf zu achten ist
- Cabin and helm ergonomic detail complaintsReviewers flagged a lack of dedicated handholds, lifeless-feeling steering, a weak optional joystick, dashboard squeaks and 86 dB(A) cockpit noise at cruise.
- Servicing and parts-sourcing friction reported by ownersForum owners describe missing system schematics and slow-to-source Italian-made components as recurring frustrations with the brand generally.
- Early production hulls needed a handling fixThe pre-delivery prototype of the second-generation 60 had a rudder-geometry issue causing poor port-side turning response at speed, corrected before customer deliveries - worth checking on any very early used hull of that generation.
Praktische Angaben
| Nameplate collision warning | Azimut 60, Azimut 60 Flybridge and Azimut Fly 60 have been used across at least three distinct hull generations (approximately 2012, 2017 and 2023 launches), and brokers and spec aggregators often recycle the same spec block across all of them. Several reviews used in researching this page are confirmed second-generation (2017-launch) material even though their reported numbers closely resemble current listings. Confirm hull year against the builder's data plate, not the listing headline. |
|---|---|
| Price - new | Not published by Azimut. The prior second generation had a quoted base price of roughly EUR 1.73m ex-options in 2019, not usable as a current reference. Dealer and broker asking prices seen for 2023-2024 Fly 60 hulls run roughly USD 1.9m to 2.4m. |
| Price - used and brokerage | 2016-2022 hulls trade roughly USD 1.3m to 2.15m depending on hours and spec. |
| Running costs | Not published by Azimut or any brokerage source found. Only anecdotal fuel-burn figures exist, and they are from the second-generation test hull, not confirmed to carry over to the current generation. |
| What is not published | No independently confirmed range figure (only one source, not corroborated by a second). No watermaker spec found. No official current-generation fuel-burn table. No new-boat MSRP. |
Für wen: Die Familie, die von einem kleineren Kreuzer aufsteigt und mehr Decksfläche und drei Kabinen in einer selbst gefahrenen Flybridge-Yacht will.