Azimut Fly 72

| Länge über alles | 22,69 m |
|---|---|
| Breite | 5,62 m |
| Gäste | 4 Kabinen plus Crewkabine |
| Motoren | 2 x MAN V12 CR (je 1.400 hp, Wellenantrieb) |
| Höchstgeschwindigkeit | bis zu 32 Knoten |
| Eignersuite | über die volle Breite, mittschiffs |
| Deck | schwellenlos vom Cockpit zum Salon, Flybridge mit Hardtop |
| Kollektion | Baureihe Flybridge |
In das größere Flybridge-Segment
Mit fast 23 Metern steigt die 72 auf vier Gästekabinen plus eine Crewkabine, eine Größe, die eine kleine professionelle Crew trägt. Sie steht in der Baureihe über der 68 und bringt mehr Volumen und Tempo. Das Boot zielt auf Eigner, die weiter fahren, mehr Menschen empfangen und erstmals zu einer kleinen festen Crew aufsteigen. Die zusätzliche Länge gibt ihr auf See ein ruhigeres Gefühl. Für Familien, die bereit sind, in ein größeres Boot und eine erste professionelle Crew hineinzuwachsen, ist sie ein natürliches Ziel.
Der Entwurf behält den offenen, lichtdurchfluteten Charakter der Kollektion und ergänzt die Präsenz einer größeren Yacht. Wellengetriebene Motoren heben sie von den kleineren Modellen mit Pod-Antrieb ab. Italienische Interieurdetaillierung hebt die Ausführung über die Klasse. Das zusätzliche Volumen zeigt sich an Deck und in der Unterbringung. Sie passt zu Käufern, die ein Boot wollen, in das sie für längere Saisons hineinwachsen.

Deck und Leben im Freien
Die Flybridge ist ein volles geselliges Deck mit Steuerstand, Bar, Essbereich und Sonnenbereich unter einem Hardtop. Das Cockpit öffnet sich durch weite Verglasung im schwellenlosen Fly-Stil zum Salon. Eine Lounge auf dem Vordeck ergänzt einen weiteren Außenraum für stille Zeit nach vorn. Das Oberdeck wird vor Anker zum Herz des Bootes, mit Raum für die ganze Gesellschaft zum Essen und Sonnen unter dem Hardtop. Es ist für lange, gesellige Tage auf dem Wasser gezeichnet.
Der Spiegel trägt eine Badeplattform und eine Garage für den Tender und hält das Achterdeck für das Empfangen frei. Breite Seitendecks machen das Boot leicht und sicher begehbar. Die Stauung fasst Wassersportgerät für einen aktiven Tag draußen. Die Badeplattform bringt Schwimmer hinunter zur See. Vor Anker verteilt die 72 die Gäste über mehrere eigenständige Zonen, von der beschatteten Flybridge über das Cockpit bis zum Wasser selbst.

Vier Kabinen, wellengetriebene MAN V12 und 32 Knoten in der Spitze für Eigner, die bereit für eine bemannte Flybridge-Yacht sind.

Interieur und Unterbringung
Unter Deck bietet die 72 vier Kabinen, darunter eine Eignersuite über die volle Breite mittschiffs, die die Weite voll ausnutzt. Rumpffenster bringen Tageslicht in die Gästekabinen, und der Salon auf dem Hauptdeck bleibt hell und offen. Das italienische Interieur bringt Wärme und eine hochwertige Ausführung. Stehhöhe und Volumen wirken durchgehend großzügig. Es ist ein Interieur, gebaut für ausgedehnte Familienferien.
Eine Crewkabine trägt den professionellen Betrieb auf längeren Reisen, und die Kombüse ist für geselliges Fahren angeordnet. Stauraum und Stehhöhe passen zu Wochen an Bord mit voller Gästeliste. Die Eignersuite gibt ein echtes Gefühl von Rückzug aus den Gästekabinen. Die Materialien sind so gewählt, dass sie über die Saisons gut altern. Das ist ein Boot, gebaut für längeres Empfangen.


Technik und Leistung
Zwei MAN-V12-Motoren mit 1.400 hp treiben Wellen für eine Höchstgeschwindigkeit von rund 32 Knoten. Der Wellenantrieb gibt ein solides, erprobtes Gefühl und starke Leistung am oberen Ende der Baureihe. Die 72 legt Küstenmeilen mit Tempo und Gefasstheit zurück. Der Aufbau passt zu Eignern, die ein kräftiges, verlässliches Boot wollen. Sie ist für echtes Reisen konstruiert.
Der Rumpf ist auf ein stabiles, ebenes Fahrverhalten bei Marschfahrt abgestimmt, sodass längere Passagen bequem bleiben. Mit einer kleinen Crew ist das Boot auf ehrgeizigen Routen leicht zu fahren. Das Handling bleibt am oberen Ende der Baureihe vorhersehbar. Das Boot hält seine Lage im mittleren Bereich sauber und bleibt eben und leise, während die Meilen vergehen. Sie belohnt Eigner, die bereit sind, in ein bemanntes Programm einzutreten und weit über die Reichweite einer kleineren Flybridge-Yacht hinaus zu fahren.
Der Eigner, zu dem sie passt
Die Fly 72 ist für den Eigner, der zu vier Kabinen und einer kleinen Crew aufsteigt und mehr Reichweite und Empfangskapazität will. Familien, die länger fahren und größere Gruppen bewirten, werden den Raum schätzen. Die wellengetriebene Leistung passt zu Eignern, die ein erprobtes, kräftiges Boot wollen. Die Größe trägt ehrgeizige Sommerrouten. Für viele Käufer ist sie der Schritt in ernsthaftes Flybridge-Eigentum.
Sie spricht angesichts der vier Kabinen mit eigenem Bad und der Crewvorsorge auch als chartertaugliches Aktivum an. Für eine volle Mittelmeer- oder Karibiksaison mit kommenden und gehenden Gästen ist die 72 gut bemessen. Die Eignersuite über die volle Breite verstärkt ihren Reiz. Die Nachfrage nach dieser Größe hält das Interesse am Wiederverkauf stark. Eine zu besitzen öffnet die Tür zu längeren, bemannten Fahrten und zu den ehrgeizigen Sommerrouten, die ein Boot mit vier Kabinen möglich macht.
Motoren und Technik
| Engines | 2 x MAN CR V12, 1,400hp each, straight-shaft drive, confirmed by three independent sources. |
|---|---|
| Gearboxes | Not specified in any source found - an unpublished spec, not an oversight. |
| Generator | Twin 22kW generators, per one review only - single-sourced, treat as provisional. |
| Stabilisation | Humphree interceptors (active trim) standard, confirmed by two sources. The Seakeeper 18 gyro stabiliser is optional per one review at EUR 199,350; a separate review's test boat appears to have had it fitted, a minor conflict on standard versus optional. |
| Bow thruster and docking | Bow thruster with joystick docking is implied standard by one review, but a separate review states joystick control is optional as part of an Advance Package - a minor unresolved conflict. |
| Watermaker | Optional, with a pre-threaded installation port, per one source only - not confirmed elsewhere. |
| Fuel tankage | 5,200 litres / 1,373 US gallons, confirmed by four sources. |
| Water tankage | 1,100 litres / approximately 290 US gallons, confirmed by four sources with only minor rounding differences. |
| Range | The yard's own figures: 451nm at 14.8kn slow cruise, 323nm at 26kn fast cruise. An independent sea trial reported a similar order of magnitude: 300-plus nm at 25kn, 1,000-plus nm at 8-10kn - roughly consistent. |
| Cruise speed - flagged conflict | Nominal spec cruise is up to 26kn per the yard and two independent sources. One reviewer's own sea-trial-day cruise setting was measured at 20.7kn, a genuinely lower figure from the same outlet's own test - not resolved or averaged. |
| Max speed - flagged conflict | 32kn per one review and the yard's own spec, against 31kn per two other independent sources. Both figures are reported rather than averaged. |
| Stateroom count - flagged conflict | One review's July 2025 test describes a three-stateroom layout; the yard's own spec page lists four cabins plus one crew cabin for the same current generation. Could reflect an optional three-cabin owner's-version layout, but no source confirms that explicitly. |
| Engine room access | Watertight door access from the crew area and cockpit, described as spacious with excellent access by two independent sources. |
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- Fuel efficiencyMotor Boat and Yachting's sea trial measured cruise consumption almost 30 percent less than a Pearl 72, a direct rival, attributed to the vacuum-infused hull and straight-shaft efficiency.
- Foredeck lounge and deck spacesCalled arguably the best foredeck in the class, with a folding lounge and sunpad mechanism, and one of the largest flybridge lounge areas in its class.
- Engine room accessDescribed as a cavernous, mechanic's dream with excellent access, and watertight-door access from both the crew area and cockpit - confirmed by two independent reviews.
- Ride and handlingCalled a beautifully balanced boat, running flat without heavy trim-tab input, with perfectly weighted steering. In lumpy seas the optional Seakeeper 18 gyro turned it into a millpond.
- Low noiseMeasured at 65 dB(A) at the helm at 20 knots.
Worauf zu achten ist
- Lower helm sightlineThe view to port from the lower helm is compromised to some degree by eye-level galley lockers and rather tall helm seats.
- Helm ergonomicsThe throttles and wheel are a bit of a stretch when sitting back in the seats.
- Stabilisation is a costly extra, not standardThe Seakeeper 18 gyro that reviewers praise for ride comfort is an option, not standard equipment, listed at EUR 199,350 on top of the base price.
Praktische Angaben
| Nameplate collision warning | Brokers currently list at least three distinct generations under overlapping names: a 2015-2020 generation with a Stefano Righini interior, a 2021-2023 generation, and the current 2023-on generation with a Fabio Fantolino interior and Alberto Mancini exterior researched here. Specs and reviews should not be blended across these without checking the model year. |
|---|---|
| Price - new | EUR 3,300,000 ex VAT starting price, per Azimut's own press materials at the Cannes 2023 launch - the manufacturer's own account, not an independent valuation. |
| Brokerage asking prices by generation | Per a market survey: the 2015-2020 generation asks around USD 2.8-3.0m on average; the 2021-2023 generation around USD 2.9-3.1m; the current generation around USD 3.5m. The price bands overlap closely enough that generation, not price, has to be the check. |
| Running costs | No model-specific running-cost figures were found published anywhere. |
| Delivery lead time | No general order-to-delivery lead time was found published; dealer stock listings show 2025-2026 model-year units available for immediate delivery, which is inventory availability, not a stated production lead time. |
| What is not published | Gearbox make and model, a confirmed generator kW rating (single-sourced only), any resale-value track record given the model's age, and any independent long-term reliability or maintenance history. |
Für wen: Der Eigner, der zu vier Kabinen und einer kleinen Crew aufsteigt und in einer Flybridge-Yacht mehr Reichweite und Empfangskapazität will.