Azimut Grande 26M

| Länge über alles | 26,36 m |
|---|---|
| Breite | 6,30 m |
| Gäste | bis zu 10 in 5 Kabinen |
| Crew | 3 |
| Motoren | 2 x MAN V12 1.650 hp oder 2 x MTU V10 1.622 hp (Pod-Antrieb) |
| Höchstgeschwindigkeit | bis zu 27 Knoten |
| Reichweite | 613 nm bei 13,2 Knoten, 376 nm bei 24 Knoten |
| Exterieurdesign | Alberto Mancini, Bauweise GFK und Kohlefaser |
Wo sie in der Grande-Linie steht
Mit gut 26 Metern ist die 26M der Einstieg in die Grande-Kollektion, die Familie, die die Flaggschiffambition der Werft trägt. Sie beantwortet die Wünsche des Eigners, der einer großen Flybridge-Yacht entwachsen ist und nun echtes Superyachtvolumen, einen eigenen Crewbereich und einen Beach Club direkt auf Wasserlinienhöhe will. Fünf Kabinen und Platz für zehn Gäste stellen sie fest in chartertaugliches Gebiet. Das Boot schafft das, ohne die Betriebskosten oder die feste Crew einer weit größeren Yacht zu verlangen.
Den Ton setzt die Mischung aus Format und Leichtigkeit. Der Rumpf ist in GFK gebaut, mit Kohlefaser in die obere Struktur eingearbeitet, was das Gewicht in der Höhe niedrig hält und das Boot große Volumina tragen lässt, ohne sich in Fahrt schwer anzufühlen. Zwei Interieurhandschriften werden angeboten, eine von Achille Salvagni Architetti und eine vom hauseigenen Studio Yachtique, sodass sich das Boot entweder als Galerie warmer Materialien oder als kühlerer zeitgenössischer Raum liest. Alberto Mancinis Exterieur bringt die langen Fensterbänder und die niedrige Haltung, die die neuesten Grande-Boote auszeichnen.

Linien und Leben im Freien
Alberto Mancini zeichnete das Exterieur, und seine Hand zeigt sich in der langen Verglasung und dem schnellen, zielgerichteten Profil. Die Flybridge ist für diese Größe großzügig, mit Steuerstand, Bar und Sonnenliegen, die sie vor Anker zum geselligen Herz des Bootes machen. Unten am Spiegel öffnet sich die Garage, um den Tender freizugeben, und der Raum verwandelt sich in einen Beach Club, der die Gäste auf Augenhöhe mit der See bringt. Ein optionales Hardtop beschattet das Oberdeck für lange Tage in der Sonne. Jede Außenzone ist gezeichnet worden, um als eigener Raum zu funktionieren.
Das Hauptdeck fließt hinaus in ein breites Cockpit, das sich durch raumhohes Glas mit dem Salon verbindet. Seitliche Terrassen und eine Lounge auf dem Vordeck geben dem Boot mehrere eigenständige Außenbereiche, sodass sich eine große Gruppe nie in einen Raum gedrängt fühlt. Tender und Wassersportgerät verstauen sich aus dem Blick, was das Achterdeck für Essen und Sitzen frei hält. Die Badeplattform sitzt niedrig und breit für leichten Zugang zum Wasser. Für eine Familie, die im Freien lebt, legt die 26M genau die Möglichkeiten aus, die sie tatsächlich nutzen wird.

Fünf Suiten und ein Beach Club auf Wasserlinienhöhe auf einem 26-Meter-Flaggschiff, das sich dennoch wie ein kleineres Boot fährt.

In der Unterbringung
Die Eignersuite sitzt über die volle Breite vorn auf dem Hauptdeck, eine Aufteilung, die sonst größeren Yachten vorbehalten bleibt, und sie kommt mit eigenem Arbeitsbereich und einem Bad, das die ganze Breite des Rumpfs einnimmt. Vier weitere Kabinen auf dem Unterdeck bringen Gäste komfortabel unter, jede mit eigenem Bad. Das Ergebnis ist ein Boot, das zwei Paare oder eine ganze Familie beherbergt, ohne Abstriche bei der Privatsphäre. Rumpffenster ziehen Tageslicht tief in die unteren Kabinen, sodass sie nie eingeschlossen wirken. Der Eigner genießt ein echtes Gefühl der Trennung vom Rest der Unterbringung.
Volumen ist hier der leise Luxus. Raumhöhen, lange Sichtachsen durch das Glas und lichterfüllte Gänge lassen das Interieur eine Nummer größer wirken, als die Länge vermuten lässt. Die Materialien beider Interieurvarianten sind so gewählt, dass sie gut altern und sich unter den Füßen wie in der Hand warm anfühlen. Die Crew bekommt eigene Quartiere und vorn Zugang zur Kombüse, sodass der Service läuft, ohne Gästewege zu kreuzen. Wochenlang an Bord zu leben ist genau das, wofür die Aufteilung gezeichnet wurde.

In Fahrt
Käufer wählen zwischen zwei MAN V12 mit 1.650 hp oder MTU V10 mit 1.622 hp, beide auf Pods. Die Höchstgeschwindigkeit läuft auf rund 27 Knoten hinaus, was für eine Superyacht mit fünf Kabinen und dieser Verdrängung flott ist. Der Pod-Einbau macht auch das Manövrieren auf engem Raum weit weniger einschüchternd für einen Eigner, der sein Boot gern selbst anlegt. Die Joysticksteuerung macht aus einem Anlegemanöver mit dem Heck zum Steg eine ruhige Aufgabe für eine Person. Wenige Boote dieses Volumens sind so zugänglich zu fahren.
Die Reichweite spiegelt den doppelten Charakter der Plattform. Bei entspannten 13 Knoten legt die 26M mehr als 600 Seemeilen zurück, und sie zeigt immer noch rund 376 Seemeilen, wenn man sie auf eine schnelle Marschfahrt von 24 Knoten drückt. Diese Spanne passt zu einem Eigner, der in der einen Woche schnell von Insel zu Insel springen und sich in der nächsten auf längere Passagen einlassen will. Der Rumpf hält im mittleren Bereich eine leichte, ebene Lage, sodass die Gäste bequem bleiben.


Der Eigner, zu dem sie passt
Das ist das Boot für den Eigner, der den Sprung ins Superyacht-Eigentum wagt und den Raum und den Beach Club will, ohne eine große feste Crew oder Betriebskosten im Werftmaßstab. Es belohnt praktisch veranlagte Eigner mit seinem Pod-Handling und Gastgeber mit seiner flexiblen Aufteilung. Eine Saison im Mittelmeer oder auf den Bahamas passt ihm perfekt. Die 26M verlangt eine kleine professionelle Crew und gibt dafür den Komfort einer viel größeren Yacht zurück.
Sie hat auch Reiz als Charterobjekt, denn fünf Kabinen mit eigenem Bad und eine professionelle Kombüse erfüllen die Erwartungen zahlender Gäste. Für eine Familie, die gemeinsam fährt und das Boot gelegentlich seinen Unterhalt verdienen lässt, deckt die 26M beide Aufgaben mühelos ab. Die zwei Interieuroptionen lassen einen Eigner den Ton schon vor der ersten Reise setzen. Das Interesse am Wiederverkauf bleibt dank der gefragten Größe und der Marke stark.

Price and how fast she sold
Azimut reportedly sold 22 examples of the Grande 26M in the first two months after launch, an unusually fast start for a series superyacht and a clear signal that the format, entry-level superyacht volume without a large permanent crew, found its audience immediately. A new example has been quoted around 7.9 million euros before options, while used listings found in this research ranged as widely as roughly 5.5 to 7.7 million euros depending on age, configuration and market.
Published top-speed figures do not fully agree: this page's own key specifications state up to 27 knots, while at least one brokerage source quotes 30 knots for the same pod-drive configuration. Buyers should treat the higher figure as unconfirmed against a primary sea-trial source and expect real-world performance to depend on load and engine choice, MAN or the alternative MTU pod option, either of which Azimut offers on this hull.
Motoren und Technik
| Main engines | Twin MAN V12 diesels at 1,650 hp each, or an alternative twin MTU V10 option at 1,622 hp each, both on pod drive. |
|---|---|
| Speed | This page's own specification states a top speed up to 27 knots; at least one brokerage source instead quotes 30 knots for the same configuration, an unresolved conflict. |
| Range | 613 nautical miles at a 13.2-knot cruise, 376 nautical miles at a fast 24-knot cruise, per this page's own specification. |
| Hull | GRP hull with carbon fibre worked into the upper structure to keep weight down high; 6.30 m beam. |
| Handling | Pod propulsion with joystick control, which brokers and the yard both describe as making close-quarters and stern-to berthing straightforward for an owner-driver. |
Was Eigner und Crew berichten
No named owner or crew testimonial found
As a series production yacht, coverage is dominated by launch press, sales figures and brokerage listings. No first-person account from a named owner, guest or captain was found.
Yotters research desk
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- A genuinely fast market take-up, independently reported22 units sold in the first two months of production is a specific, checkable figure rather than a vague claim of popularity, and it points to real demand for entry-level superyacht volume without a large crew.
- Pod drive makes a big boat approachable to an owner-driverJoystick-controlled pod propulsion is consistently credited across sources with making close-quarters handling and stern-to mooring materially easier than a shaft-drive yacht of similar size.
- A full-beam main-deck owner's suite most 26 metre yachts do not offerThe layout gives the owner a genuine main-deck apartment with its own study and a full-width bathroom, a scale of privacy usually reserved for larger yachts.
Worauf zu achten ist
- Even top speed will not settle to one numberThis page's own specification states 27 knots; a brokerage source states 30 knots for the same configuration. Neither is tied to a published sea trial found in this research.
- The used-price spread is wide enough to signal real condition or configuration differencesListings found ranged from roughly 5.5 to 7.7 million euros, a gap a buyer should investigate hull by hull rather than treat as noise.
- No independent sea trial or long-term ownership account was foundCoverage is dominated by launch press, sales figures and brokerage listings; there is no first-hand report of how the boat performs or holds up in service.
Praktische Angaben
| Sales pace | Azimut reportedly sold 22 units in the first two months of production, an unusually fast take-up for a series superyacht. |
|---|---|
| New price | Quoted around 7.9 million euros before options and configuration. |
| Used price range | Listings found in this research ranged roughly from 5.5 to 7.7 million euros, a wide spread this research could not fully reconcile against age and configuration alone. |
| What is not published | Annual running costs, a confirmed sea-trial fuel-burn table, and a resolved top-speed figure between the 27 and 30 knot claims found in different sources. |
Für wen: Der Eigner, der zu Superyachtvolumen aufsteigt und eine Suite über die volle Breite und einen Beach Club will, ohne die Last einer großen Crew.