T52

| Länge über alles | 52,0 m |
|---|---|
| Breite | 9,5 m |
| Tiefgang | 2,6 m |
| Vermessung | 497 GT |
| Rumpf | Stahl, Aufbauten aus Aluminium |
| Antrieb | dieselelektrischer Hybrid |
| Höchstgeschwindigkeit / Marschfahrt | etwa 16 / 11 Knoten |
| Erste Einheit | Daybreak, abgeliefert 2024 |
Der Kern dessen, was Baglietto baut
Die T52 sitzt im Zentrum dessen, was Baglietto in der Verdrängerklasse jenseits von 50 Metern hervorbringt, einem Segment, in dem die Werft seit Jahrzehnten arbeitet. Sie verankert die T-Line als deren Einstiegsmodell und trägt dabei volles Custom-Format. Die erste Einheit, Daybreak, wurde 2024 abgeliefert und setzte die Vorlage für die Plattform. Baglietto hat diese Größe den Trendpunkt ihrer Produktion genannt. Die Wahl eines Einstiegs bei 52 Metern zeigt, wo die Werft ihre Kernkäufer sieht.
Mit 497 GT liegt die T52 knapp unter der Schwelle von 500 GT, eine bewusste Linie, die eine 52-Meter-Yacht im Betrieb beherrschbar hält. Ihr Stahlrumpf und der Hybridantrieb weisen sie als ernsthafte Langstreckenyacht aus. Das Modell spiegelt, worauf die Werft ihr Handwerk seit Langem konzentriert. Der ersten Einheit sind weitere gefolgt und bauen eine kleine Serie auf. Für einen Käufer, der eine große Verdrängeryacht von Baglietto will, ist sie die naheliegende Wahl.

Die traditionelle T-Line
Die T-Line ist Bagliettos klassische Verdrängerfamilie, seit mehr als zwanzig Jahren von Francesco Paszkowski Design geformt. Die Zusammenarbeit reicht bis 1992 und eine 29 Meter lange schnelle Open-Yacht zurück und ist zur Handschrift der Werft gewachsen. Die T52 wird als sinnvolle Weiterentwicklung dieser Linie beschrieben, nicht als Bruch mit ihr. Größere T-Line-Plattformen stehen in der Baureihe über ihr. Die Familie trägt eine Kontinuität, die über eine solche Spanne wenige Werften vorweisen können.
Wo die DOM-Linie zeitgenössisches Volumen sucht, trägt die T-Line den etablierteren Baglietto-Charakter. Paszkowskis Hand gibt ihr über die ganze Familie hinweg ein wiedererkennbares Profil. Die Linie spricht Eigner an, die in einer großen Verdrängeryacht eine bewährte Werfthandschrift wollen. Ihr Auftritt hat wechselnde Moden überstanden. Die T52 bringt diese Identität in ihre Einstiegsgröße.

Eine 52 Meter lange Hybrid-Verdrängeryacht im Kern dessen, was Baglietto baut.

Ein Profil von Paszkowski
Francesco Paszkowski Design formte das Exterieur und gab der T52 ein langes, ausgewogenes Profil über einem Stahlrumpf mit Aluminiumaufbauten. Mit 52 Metern bei 9,5 Metern Breite hat die Yacht die Decksflächen eines vollen Flaggschiffs. Der Tiefgang von 2,6 Metern hält eine große Yacht bei der Wahl ihrer Reviere einigermaßen flexibel. Außenbereiche ziehen sich über mehrere Decks. Die Proportionen geben der Yacht Präsenz ohne schweres Styling.
Das Exterieur widmet dem Leben im Freien und einem Beach Club auf Wasserlinienhöhe großzügigen Raum. Sonne und Schatten sind über Flybridge und Achterdecks verteilt. Die Proportionen folgen dem klassischen Verdrängerauftritt von Baglietto. Der Decksfluss ist für eine Yacht geplant, die lange Zeiträume vor Anker verbringt. Das ist eine Yacht, die über lange Saisons genutzt werden soll.


Interieur von Paszkowski und Casprini
Das Interieur der ersten Einheiten zeichnete Francesco Paszkowski Design in Zusammenarbeit mit Margherita Casprini. Die T52 nimmt bis zu zwölf Gäste in fünf Kabinen auf, wobei die Aufteilungen dem Eigner innerhalb der Plattform offenstehen. Das Volumen nahe 500 GT ergibt große Salons und ein volles Eignerdeck. Die Ausstattung folgt dem Briefing des Eigners innerhalb des Werftstils. Das Ergebnis trägt die ruhige, maßgeschneiderte Anmutung, die Paszkowski-Interieurs auszeichnet.
Die Crewunterbringung fasst bis zu neun Personen, genug für vollen Service auf ausgedehnten Reisen. Die Länge erlaubt eine klare Trennung von Eigner- und Crewbereichen. Raum ist für Wellness und für das Leben zwischen innen und außen vorgesehen. Das Volumen lässt jedem Deck eine eigene Rolle zu. Das Interieur ist für Wochen oder Monate an Bord gebaut.


Hybrid und mit langem Atem
Die T52 fährt ein dieselelektrisches Hybridsystem, mit dem sie bis zu zwölf Stunden vor Anker liegen und die Hotellasten aus Batterien decken kann. Allein unter Batteriestrom kann sie rund dreieinhalb Stunden fahren, und im dieselelektrischen Betrieb mit einem laufenden Generator erreicht sie bei langsamen sechs Knoten fast 8.000 Seemeilen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 16 Knoten, die wirtschaftliche Marschfahrt nahe 11 Knoten. Der Hybridantrieb ist zentral für den leisen, emissionsarmen Charakter des Modells. Stille Nächte vor Anker gehören zu dem, was das System liefern soll.
Das ist eine Yacht für einen Eigner, der eine große, leistungsfähige Verdrängeryacht mit moderner Effizienz und großer Reichweite will. Sie eignet sich für Ozeanfahrten und lange Saisons fern der Heimatgewässer. Das Hybridsystem belohnt Eigner, die wirklich Zeit vor Anker verbringen. Eine 52-Meter-Yacht knapp unter 500 GT zu betreiben, hält den Crewbedarf in Grenzen. Als Einstieg in die T-Line bietet sie Flaggschiffformat mit beherrschbarer Crew.
Motoren und Technik
| Engines (2023+ hulls) | 2 x Caterpillar C32, 1,470hp each, hybrid-ready with a battery bank for diesel-electric cruising |
|---|---|
| Engines (earlier hulls) | 2 x MTU diesels, 17-knot top speed, 3,600nm range at 12-knot cruise |
| Top speed / cruise (2023+ hulls) | 16 knots top; 11-12 knots cruise |
| Hull / superstructure | Steel hull, aluminium superstructure, teak deck |
| Tankage | 70,000 litres fuel |
| Naval architecture / exterior | Baglietto in-house naval architecture; exterior by Francesco Paszkowski Design |
| Generator / stabilisers / watermaker | Not published by the yard |
Was Eigner und Crew berichten
Beach club and pool read as the model's signature
NautiStyles' review, written by a licensed captain with liveaboard experience, called the tiered fold-down beach club and the recessed pool that raises flush to the deck the T52's standout features.
Victoria Chalaya, NautiStylesGym is generous but incomplete
The same review flagged the T52's dedicated gym as lacking its own shower, despite being generously sized.
Victoria Chalaya, NautiStylesSun deck is where the day actually happens
At over 70 square metres with a full bar and dining, the sun deck was named the most frequently used space aboard, ahead of the saloon.
Victoria Chalaya, NautiStyles
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- A genuinely proven production run at 52 metresNine hulls have been delivered or launched since 2020 (including Infinity, Dopamine/Daybreak, Moneikos and Marsa Luna), unusually deep for a semi-custom yacht this size.
- Hybrid propulsion nearly doubles range in eco modeDiesel-electric cruising at 6 knots stretches range from 4,500nm at 11 knots to about 7,600nm, well beyond most yachts in the bracket.
- Built for entertaining, not just cruisingA commercial-grade galley with a pizza oven and dual dishwashers, a 20-guest bow layout and the convertible aft pool point at a charter- and event-ready layout.
Worauf zu achten ist
- Gym has no showerNautiStyles' review flagged this directly - a real gap for a yacht otherwise built around guest and crew comfort.
- Modest top end for the size16 knots top speed (17 on the earlier MTU-engined hulls) is slow next to faster-hulled 50-metre-plus yachts, the tradeoff for the long diesel-electric range.
- Interior varies hull to hullHull 4 carries a Studio Vafiadis interior; hull 9 (Marsa Luna) pairs Francesco Paszkowski Design with Margherita Casprini - buyers should confirm which hull's interior they are actually looking at rather than assume consistency across the series.
Praktische Angaben
| New price | Not published by the yard |
|---|---|
| Resale example | Dopamine/Daybreak asked EUR 36,850,000 |
| Series size | Nine hulls delivered or launched as of 2026 |
| Fuel capacity | 70,000 litres |
| Range | 4,500nm at 11 knots; about 7,600nm at 6 knots in diesel-electric eco mode |
| Built | Baglietto, La Spezia, Italy |
| Running costs | Not published by the yard |
Design
| Exterieurdesign | Francesco Paszkowski Design |
|---|---|
| Interieurdesign | Francesco Paszkowski Design with Margherita Casprini (some hulls: interiors by Studio Vafiadis) |
| Konstruktion | Baglietto (in-house engineering) |
Für wen: Ein Eigner, der eine große Verdrängeryacht mit anerkannter Werfthandschrift, moderner Hybrideffizienz und der Reichweite für Ozeanfahrten mit beherrschbarer Crew sucht.