Bliss

| Länge über alles | 94,75 m |
|---|---|
| Vermessung | 2.983 GT |
| Breite | 14,7 m |
| Ablieferung | 2021 |
| Werft | Feadship (De Voogt Naval Architects) |
| Interieurdesign | Remi Tessier |
| Klasse | Rumpf mit Eisklasse, nach Polar Code zertifiziert (Lloyd's Register) |
| Gäste / Crew | bis zu 18 / rund 41 |
Ein Explorer im Abendanzug
Bliss nimmt in der Feadship-Flotte einen interessanten Platz ein und verbindet den Schliff einer klassischen Motoryacht mit der Härte eines echten Expeditionsschiffs. 2021 mit 94,75 Metern abgeliefert, trägt sie einen Stahlrumpf mit Eisklasse und hält eine Zertifizierung nach dem Polar Code, die ihr Fahrten in hohen Breiten erlaubt, an die sich die meisten Yachten ihrer Verarbeitung nie wagen würden. Ihre Vermessung von 2.983 GT steckt in einem Rumpf, der nach den Standards von Lloyd's Register entworfen und gebaut wurde. Das Projekt lief unter der Baunummer 1009 und lief im Frühjahr 2021 vom Stapel.
Die Bedeutung von Bliss liegt in dieser Doppelnatur. Eigner wollen zunehmend jenseits der vertrauten Sommerrouten fahren, und eine Yacht wie diese macht abgelegene Ziele realistisch und lässt den Komfort dabei unangetastet. Ihr Status nach dem Polar Code ist eine formale Bestätigung dieser Fähigkeit und keine Marketingzeile. Feadship hat schon zuvor Explorer gebaut, doch Bliss zeigt, wie weit sich der Typ verfeinern lässt. Sie steht als Beleg dafür, dass Robustheit und Eleganz sich einen Rumpf teilen können.
Studio De Voogt zeichnet das Profil
Konstruktion und Exterieur stammen von Studio De Voogt, das Bliss eine anmutige Linie gab, die ihre Expeditionsqualitäten auf den ersten Blick verbirgt. Der Verdrängerrumpf aus Stahl und die Aluminiumaufbauten sind auf effiziente Passagen und nicht auf Sprintgeschwindigkeit geformt. Ein bestimmendes Außenmerkmal ist das gewerblich zertifizierte Helideck, ausgelegt, um einen Hubschrauber aufzunehmen und sich in ein vollwertiges Sport- und Spieldeck zu verwandeln, wenn das Fluggerät nicht an Bord ist. Diese Flexibilität ist typisch für das Denken hinter der Yacht.
Auch sonst gibt das Exterieur Eigner und Gästen reichlich Platz, abgelegene Ankerplätze zu genießen. Ein Beach Club öffnet das Unterdeck zum Wasser, und auf dem Sonnendeck liegen Sonnenpolster und ein Whirlpool für wärmere Reviere. Das Layout ist darauf angelegt, eindrucksvolle Landschaft bestmöglich zu nutzen, mit Terrassen und offenen Bereichen, die den Blick aufnehmen. Ein Rumpf mit Eisklasse bedeutet, dass diese Blicke Gewässer weit abseits der üblichen Karte einschließen können. Der Entwurf lässt sie in den Tropen ebenso zu Hause sein wie im hohen Norden.
Ein Explorer im Abendanzug, freigegeben für die Pole und doch verarbeitet wie eine klassische Feadship.
Remi Tessier unter Deck
Das Interieur von Bliss kommt von Remi Tessier, dessen zurückhaltender und feiner Stil zu einer Yacht passt, die weit reisen und dabei bequem bleiben soll. Sie nimmt bis zu 18 Gäste in neun Kabinen auf, getragen von einer Crew von rund 41 Personen für lange und autarke Törns. Ein Aufzug verbindet die Decks und erleichtert die Bewegung durch ein hohes und volumenreiches Schiff. Tessiers Arbeit bevorzugt ruhige Materialpaletten und präzise Detaillierung und gibt der Yacht eine warme Ruhe, die zu den wilden Orten kontrastiert, die sie erreichen kann.
Der Raum an Bord ist auf lange Aufenthalte und nicht auf schnelle Wochenenden angelegt. Ein Fitnessbereich, großzügige Lounge-Flächen und ein Beach Club stützen ein aktives Leben auf dem Wasser, was zum Expeditionslastenheft passt. Weil die Yacht wochenlang unabhängig bleiben soll, sind Stau- und Serviceräume im Hintergrund entsprechend bemessen. Die Gästebereiche bleiben heiter, während die arbeitenden Teile des Schiffs außer Sicht die Last tragen. Komfort ist hier ebenso konstruiert wie dekoriert.
Dieselelektrisch und eisbereit
Bliss fährt ein dieselelektrisches Doppelantriebspaket auf Basis von Caterpillar-Motoren der Reihe 3516E, eine Auslegung, die wegen Effizienz und Laufruhe auf langen Passagen gewählt wurde. Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 17 Knoten, sparsam fährt sie bei etwa 12 Knoten, wo ihre Reichweite rund 6.000 Seemeilen erreicht. Dieselelektrische Leistung lässt die Generatoren in ihrem besten Punkt laufen, während Elektromotoren die Propeller treiben, was Verbrauch und Ruhe an Bord zugleich hilft. Das System liefert außerdem die feine Steuerbarkeit, die beim Navigieren im Eis oder in engen Ankerplätzen nützlich ist.
Die Struktur mit Eisklasse ist das technische Herz des Entwurfs. Nach diesem Standard zu bauen bedeutet einen verstärkten Rumpf, geschützte Systeme und sorgfältige Aufmerksamkeit für den Betrieb unter kalten und abgelegenen Bedingungen. Die Erfüllung von Lloyd's Register und Polar Code verlangt strenge Dokumentation und Erprobung über das ganze Schiff. Diese zugrundeliegende Stärke erlaubt Bliss Orte anzulaufen, an denen Unterstützung fern und Eigenständigkeit unerlässlich ist. Alles an ihrer Maschinenanlage ist auf lange, unabhängige Reisen weit weg von einer Werft ausgelegt.
Ein junger Eigner und ein vielseitiger Vermögenswert
Bliss wurde in Presseberichten mit dem Snapchat-Mitgründer Evan Spiegel in Verbindung gebracht, der zu den jüngsten Feadship-Kunden zählen soll, doch die Werft hat ihre Eignerschaft nie bestätigt. Wie bei allen ihren Projekten hält Feadship die Identität des Eigners privat. Klar ist das Lastenheft, das die Yacht erfüllt, nämlich der Wunsch nach einem Luxusschiff, das wirklich erkunden kann. Die Award-Gemeinde hat das bemerkt, und sie erhielt bei den Boat International Design and Innovation Awards eine Judges' Commendation.
Marktseitig hat sich das Explorer-Format als haltbar erwiesen, und Bliss ist ein starkes Beispiel dafür. Yachten, die Polartauglichkeit mit hochwertiger Verarbeitung verbinden, sprechen Eigner an, die sich ihre Fahrtoptionen offenhalten wollen. Ihre Flagge der Marshallinseln und die Zertifizierung nach gewerblichem Standard machen sie flexibel im Betrieb und grundsätzlich auch in der Charter. Vermögenswerte dieser Art halten Interesse gerade deshalb, weil sie vielseitig und selten sind. Bliss zeigt, warum der Typ an der Spitze der Flotte von der Nische in die Breite gewandert ist.
Motoren und Technik
| Main propulsion | Twin diesel-electric package built around Caterpillar 3516E engines, 3,004 hp (2,240 kW) each at 1,800 rpm, driving electric motors to the propellers (YachtCharterFleet, corroborated by search-indexed BOAT International data) |
|---|---|
| Speed | 17 knots top speed, roughly 12 knots cruise (YachtCharterFleet, Feadship official) |
| Range | 6,000 nautical miles at 12 knots (YachtCharterFleet and Feadship's own site agree); a minority of listings give 5,000 nm, not reconciled here |
| Hull and class | Ice-class steel hull with aluminium superstructure, Lloyd's Register 100A1 SSC Yacht, Polar Code certified (YachtCharterFleet, Feadship official) |
| Guests / cabins / crew | 18 guests in 9 staterooms, crew of 41 (YachtCharterFleet and BOAT International agree; see verdict for the conflicting lower figures published elsewhere) |
| Not publicly disclosed | Generator make and output, gearbox specifics, bow thruster model, stabilizer make, fuel tankage and fresh water tankage - none of the sources checked publish these figures |
Was Eigner und Crew berichten
Owner identity
Widely reported as Snapchat co-founder and CEO Evan Spiegel, said to have ordered her while still in his twenties, making him one of Feadship's youngest full-custom clients. Feadship itself does not name owners on any project.
SuperYachtFan, Luxurylaunches and YachtWorld, reflecting consensus press reporting rather than yard confirmationDesign brief
De Voogt's design manager described the yard's approach on this project as starting from a blank sheet and asking the client how the boat will actually be used, which on Bliss produced the dual brief of a Polar Code hull dressed as a full-custom Feadship rather than a workboat-looking expedition yacht.
Ronno Schouten, Design Manager, De Voogt Naval Architects, quoted by CharterWorld
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- A genuine ice-class hull, not a marketing claimBliss holds Lloyd's Register 100A1 SSC Yacht classification and Polar Code certification, a formal engineering and documentation standard that clears her for high-latitude cruising most yachts of her finish never attempt.
- Recognised by the industry's own judgesBliss received a Judges' Commendation at the Boat International Design and Innovation Awards, external recognition of the exterior and engineering brief rather than a yard press claim.
Worauf zu achten ist
- No independent charter or guest verificationBliss is confirmed private and not available for charter, so none of the onboard-experience claims can be checked against independent charter-guest or crew reviews, and her ownership itself is press-reported rather than confirmed.
- Published specifications disagreeYachtCharterFleet and BOAT International agree on 18 guests, 9 staterooms and 41 crew, but other outlets report as few as 14 guests and 20 crew, and range is given as either 6,000 nm or 5,000 nm at 12 knots. That spread is typical of a yacht whose figures are press-reported rather than shipyard-disclosed, and it is given here rather than picked.
Praktische Angaben
| Reported build cost | Around USD 200 million, repeated across SuperYachtFan and Luxurylaunches but not an officially disclosed shipyard price |
|---|---|
| Charter status | Private, not available for charter (YachtCharterFleet; CharterWorld's own listing carries a disclaimer that it is not marketed by them) |
| Flag and classification | Marshall Islands flag, built to commercial-standard Lloyd's Register 100A1 SSC Yacht classification and the Polar Code |
| Not publicly known | Annual running cost, refit history, generator make and output, gearbox specifics, bow thruster model, fuel and water tankage, and any officially confirmed owner name |
Design
| Exterieurdesign | Studio De Voogt (Jan Schaffers), Feadship |
|---|---|
| Interieurdesign | Remi Tessier |
| Konstruktion | Feadship - De Voogt Naval Architects |
Für wen: Eigner, die jenseits der üblichen Routen fahren wollen, von den Tropen bis zu den Polen, ohne auf die Verarbeitung einer Full-Custom-Feadship zu verzichten.