Princess R35

- Länge über alles: 10,9 m (ca. 35 ft)
- Breite: 2,3 m
- Tiefgang (Foils eingefahren): 0,75 m
- Verdrängung: 2,4 Tonnen
- Bauweise: vollständig Karbonfaser
- Antrieb: zwei V8 Motoren
- Höchstgeschwindigkeit: bis zu 50 Knoten
- Design und Technik: BAR Technologies und Pininfarina, Active Foil System (AFS)
Das Leistungsflaggschiff einer winzigen Klasse
Die R35 steht abseits vom Rest der Princess-Baureihe als einziges Modell der R Class, eine limitierte Sportyacht aus Karbonfaser, gebaut, um auszuloten, was die Werft kann. Mit 10,9 Metern ist sie eines der kleinsten Boote, die Princess baut, und doch bei weitem das schnellste der Baureihe. Rumpf, Styling und Technik entstanden mit den America's Cup Spezialisten BAR Technologies und dem italienischen Designhaus Pininfarina. Das Ergebnis ist ein Tagesboot mit echter Technologie aus dem Rennsport unter der Hand des Eigners. Sie wurde geschaffen, um die Marke voranzubringen und jeden zu begeistern, der ans Steuer geht.
Die R Class existiert, um zu zeigen, was Karbonbauweise und fortgeschrittene Rumpfgestaltung einer Princess bringen können. Die R35 wird in streng begrenzter Stückzahl gebaut, was ihr eine Seltenheit passend zu ihrer Leistung gibt. Sie trägt unter Deck eine kleine Kabine für Schutz und die Möglichkeit einer Übernachtung. Das ist in jeder Hinsicht ein Aushängeschild, und sie fährt sich auch so. Nichts sonst in der Baureihe kommt an ihre Konzentration oder ihr Tempo heran.
Karbon, Foils und Linien von Pininfarina
Die R35 ist fast vollständig aus Karbonfaser gebaut, was die Verdrängung für einen Rumpf ihrer Größe auf rund 2,4 Tonnen hält. BAR Technologies konstruierte den Rumpf und sein Active Foil System mit Optimierung durch maschinelles Lernen, parametrischer Modellierung und fortgeschrittener numerischer Strömungssimulation. Das Foil beruhigt das Boot durch Kurven und legt die Fahrt bei Tempo, was ihr Manieren gibt, die ihrem Tempo widersprechen. Pininfarina formte das schlanke, angriffslustige Exterieur, das die R35 von jeder anderen Princess abhebt. Sie sieht aus wie nichts sonst, was die Werft baut.
Das niedrige, zweckmäßige Profil lässt schon von der anderen Seite einer Marina keinen Zweifel an der Absicht des Bootes. Ein kompaktes Cockpit stellt den Fahrer ins Zentrum des Geschehens, nah am Wasser und an den Bedienelementen. Die Decksfläche ist auf schnelle Tage draußen und das Schwimmen vom Heck angelegt. Die Verarbeitung ist so präzise wie die Technik darunter. Jede Fläche ist auf Tempo und Stil hin gezeichnet.
Vollständig aus Karbon, foilunterstützt und von Pininfarina gestaltet, erreicht die R35 als Aushängeschild-Tagesboot der Marke 50 Knoten.
Eine konzentrierte Kabine unter Deck
Unter Deck hält die R35 die Dinge konzentriert, mit einer Kabine, die eine Pantry, eine Sitzgruppe mit Wandlung zur Doppelkoje und ein eigenes Bad fasst. Das genügt für Schutz über den Tag und die Möglichkeit einer Übernachtung an Bord. Die Materialien sind leicht und modern, passend zum technischen Charakter des Bootes. Der Raum ist bewusst kompakt, denn dies ist zuerst eine Leistungsmaschine und danach ein Fahrtenboot. Er gibt einem Paar alles, was es für eine Nacht draußen braucht.
Licht dringt in die Kabine und hält sie trotz des niedrigen Profils darüber hell und nutzbar. Das Layout passt zu einem Paar für eine Nacht draußen oder zu einer Gruppe für einen Tag auf dem Wasser. Der Stauraum fasst das Nötige für eine schnelle Fahrt, von Badesachen bis Proviant. Das eigene Bad fügt ein Maß an Komfort hinzu, das in einem so konzentrierten Boot selten ist. Das Interieur trägt die Rolle des Bootes als aufregende Tagesyacht mit echter Übernachtungsfähigkeit.
Fünfzig Knoten mit foilunterstützter V8 Kraft
Die R35 wird von zwei V8 Motoren angetrieben, die den leichten Karbonrumpf auf eine Höchstgeschwindigkeit von rund 50 Knoten schieben. Das Active Foil System arbeitet mit dem Rumpf zusammen, um die Fahrt bei diesen Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert zu halten. Mit eingefahrenen Foils sinkt der Tiefgang auf etwa 0,75 Meter, was flache Ankerplätze für den Eigner offen hält. Das Fahrverhalten ist scharf und direkt, näher an einem Hochleistungswagen als an einem üblichen Fahrtenboot. Sie belohnt einen Fahrer, der jede Eingabe spüren will.
Die Verbindung aus geringem Gewicht, großer Kraft und aktiven Foils gibt der R35 ein Fahrerlebnis, wie es nichts sonst in der Baureihe bietet. Sie beschleunigt hart und hält in schnellen Kurven ohne Dramatik ihre Linie. Die Technologie stammt aus dem Rennsport, und das Gefühl am Steuer ist unverkennbar. Das Boot wirkt bei Tempo lebendig und zugleich sicher. Das ist eine Maschine, gebaut, um mit Absicht gefahren zu werden.
Für wen die R35 gedacht ist
Die R35 passt zum Eigner, der das aufregendste, technisch fortschrittlichste Boot will, das Princess baut, dazu die Seltenheit eines streng limitierten Modells. Sie spricht Fahrer an, die Leistung suchen und Karbonfasertechnik mit Wurzeln im America's Cup wollen. Als Tagesboot ist sie mitreißend, und die kompakte Kabine fügt die Möglichkeit einer Nacht draußen hinzu. Eigner, die bereits eine größere Princess haben, ergänzen oft eine R35 als ihr schnelles Spielzeug.
Sie zieht auch Sammler an, die das Styling von Pininfarina und den Rang der R Class als Aushängeschild schätzen. Die R35 wird am besten von einem tätigen, selbst fahrenden Eigner genossen, der das Boot arbeiten spüren will. Ihre Mischung aus Tempo, Technologie und Exklusivität ist in der Baureihe ohnegleichen. Für den Käufer, der alle drei in einem Karbonrumpf will, kommt nichts sonst heran.
Für wen: Der leistungsorientierte, selbst fahrende Eigner, der die schnellste, seltenste und technisch fortschrittlichste Princess will, ein foilunterstütztes Tagesboot aus Karbon mit Übernachtungsfähigkeit.