Ann G

| Länge über alles | 49,6 m |
|---|---|
| Ablieferung | 2015 |
| Rumpftyp | Verdrängerrumpf aus Stahl |
| Exterieur | Clifford Denn Design |
| Interieur | Reymond Langton Design |
| Konstruktion | Van Oossanen und Heesen im eigenen Haus |
| Höchstgeschwindigkeit | 15,6 Knoten auf der Probefahrt |
| Anerkennung | Finalistin World Superyacht Awards 2016 |
Ein vollständig individuelles Statement
Heesen lieferte Ann G 2015 als vollständig individuelle Motoryacht von 49,6 Metern ab. Sie fährt auf einem Verdrängerrumpf aus Stahl, den die hauseigenen Konstrukteure der Werft gemeinsam mit Van Oossanen ausgelegt haben. Das Lastenheft verlangte Individualität und Handwerk, und jedes Deck trägt die Handschrift des Eigners. Bei den World Superyacht Awards 2016 stand sie im Finale der Verdrängeryachten unter 500 GT. Diese Anerkennung bestätigte den Anspruch hinter dem Projekt. Die Jury reagierte auf ihr Handwerk und ihren Charakter.
Der Full-Custom-Bau gab dem Eigner die Freiheit, eine klare gestalterische Vision vom Kiel bis zum Mast zu verfolgen. Heraus kam ein Schiff mit einer ganz eigenen Identität. Auf der Probefahrt übertraf sie ihre vertraglich zugesagte Geschwindigkeit und erreichte 15,6 Knoten. Sie ist eine durchdachte Yacht für einen Eigner, der genau wusste, was er wollte. Jedes Detail wurde mit Absicht gewählt. Das fertige Schiff belohnt diese Sorgfalt in vollem Umfang.
Die feinen Linien von Clifford Denn
Der Eigner beauftragte Clifford Denn mit dem Exterieur, und das Studio lieferte komplexe, feine Linien, die Heesens Aluminiumhandwerker zum Leben erweckten. Das Profil ist elegant und detailreich und belohnt einen genauen Blick darauf, wie sich die Volumen auflösen. Es ist eine kultivierte Form, die zum juwelenhaften Interieur darin passt. Sie hebt sich von den vertrauteren Profilen der Werft ab. Die Detaillierung lohnt einen langsamen, nahen Blick. Heesens Schweißer machten aus komplexen Zeichnungen sauberes Metall.
Die Decksanordnung wägt Raum zum Bewirten gegen ruhige Ecken für den Eigner ab. Sonne und Schatten sind für Komfort in verschiedenen Klimazonen angeordnet, und der Zugang zum Wasser ist leicht. Jede Terrasse wurde für echten Gebrauch gezeichnet, nicht für den Effekt. Das Exterieur trägt dieselbe Sorgfalt wie die Räume darunter. Sonne und Schatten sind für Komfort in jedem Klima ausbalanciert. Der Zugang zum Wasser ist direkt und einfach.
Macassar-Ebenholz und hinterleuchteter Onyx, eine Full-Custom-Heesen mit echter Persönlichkeit.
Deco-Himmel unter Deck
Das Interieur stammt von Reymond Langton Design, beauftragt genau an dem Tag, an dem das Studio sein Londoner Büro eröffnete. Reiches Macassar-Ebenholz gibt den Ton an, akzentuiert mit Details aus Edelstahl für ein glamouröses Deco-Gefühl. Hinterleuchteter weißer Onyx und weiches Leder geben dem Konzept Wärme und Tiefe. Der Gesamteindruck wurde als Deco-Himmel beschrieben, und er verdient diesen Ausdruck. Die Materialien wurden für Glamour und Tiefe gewählt. Licht spielt im Tagesverlauf über Onyx und Ebenholz.
Die Anordnung bringt Gäste in wunderschön ausgeführten Kabinen unter, dazu eine großzügige Eignersuite. Die Materialien wurden für Fülle und Haptik gewählt, ein reiches, sinnliches Interieur. Jede Oberfläche wurde mit der Präzision eines Schmuckkästchens aufgelöst. Es ist eines der markantesten Interieurs der Heesen-Flotte. Die Stimmung ist glamourös, ohne ins Übermaß zu kippen. Jeder Raum wirkt bewusst und persönlich.
Stahl und Handwerk
Der Verdrängerrumpf aus Stahl von Ann G entstand im hauseigenen Team von Heesen, ausgelegt auf Reichweite und ein ruhiges Fahrverhalten. Die Technik bevorzugt Komfort und Zuverlässigkeit vor purer Geschwindigkeit, und dennoch übertraf sie mit 15,6 Knoten ihren Vertragswert. Die Verdrängerplattform passt zu dem langen, entspannten Fahren, das ihr Eigner im Sinn hatte. Sie ist so leistungsfähig, wie sie schön ist. Der Verdrängerrumpf hält sie auf langer Passage ruhig. Komfort wurde nie gegen Optik eingetauscht.
Der Bau zeigt Heesens Handwerk in Stahl ebenso wie in den Aufbauten aus Aluminium. Die komplexe Detaillierung des Exterieurs verlangte echtes Können von den Schweißern und Endfertigern der Werft. Diese Handwerkskunst ist überall sichtbar, innen wie außen. Ann G ist eine Demonstration dessen, was ein Full-Custom-Bau bei Heesen erreichen kann. Der Bau setzte für die Handwerker der Werft einen hohen Maßstab. Eigner spüren diesen Anspruch in jedem Detail.
Für welchen Eigner sie passt
Ann G passt zu dem Eigner, der ein Juwel von einer Yacht mit starkem, eigenem Charakter will. Das Interieur von Reymond Langton spricht Käufer an, die reiche Materialien und eine glamouröse Stimmung lieben. Ihre Full-Custom-Herkunft und die Anerkennung durch die Awards geben ihr echtes Standing. Sie ist ein Schiff für jemanden, der Design als zentral behandelt, nicht als Beiwerk. Ihr Auftritt lädt zu einem zweiten und dritten Blick ein. Sie belohnt einen Eigner mit ausgeprägtem ästhetischem Empfinden.
Die Größe von 49,6 Metern hält sie überschaubar und liefert dennoch volle Superyacht-Präsenz. Sie belohnt einen Eigner, der ebenso sehr um der Räume willen fährt wie um der Ziele willen. Für einen designgetriebenen Käufer haben wenige Schiffe dieser Zeit so viel Persönlichkeit. Ann G ist eine Yacht für Sammler. Ihr Charakter hebt sie von den vorsichtigeren Entwürfen der Epoche ab. Eigner, die Design lieben, verlieben sich meist schnell in sie.
Motoren und Technik
| Main engines | 2x MTU 8V4000 M63 diesels, reported as about 1,300 to 1,340hp each, one broker spec sheet states 1,000kW each, combined roughly 2,600 to 2,680hp. |
|---|---|
| Top speed | 15.6 knots achieved on sea trial, contracted for 15 knots. Some listings round to 16 knots. |
| Cruising speed | 12 knots. |
| Range | 4,000 nautical miles at 12 knot cruise. |
| Hull and construction | Steel hull, aluminium superstructure, full-displacement configuration. |
| Naval architecture | Van Oossanen Naval Architects, with Heesen in-house engineering. |
| Gross tonnage | 499 GT, deliberately kept just under the 500 GT commercial threshold, standard practice to ease crew certification and regulatory burden. |
| Classification | Lloyd's Register 100A1 SSC Yacht, LMC UMS. Large Commercial Yacht Code LY2 per one broker listing. |
| Fuel capacity | 60,000 litres. |
| Fresh water capacity | About 20,000 litres. |
| Beam | Reported inconsistently: 9m per Boat International, 9.6m per a broker, 8.6m per Arcon Yachts. |
| Draft | Reported inconsistently: 3m per Boat International, 2.6m per Arcon Yachts, about 2.9m per another source. |
| Accommodation | 5 cabins, 1 owner's suite, 3 double, 1 twin, for 10 guests. Crew of 10. |
| Notable engineering feature | Raised wheelhouse and lifted foredeck bulwarks, purpose-built to stow a 6 metre tender on the bow without blocking helm sightlines. |
| Stabilisers, thrusters and generators | Not found in any source fetched, a genuine gap in available public data. |
Was Eigner und Crew berichten
Exterior designer's account of the owner's brief
Clifford Denn described a demanding, hands-on owner. We went through lots and lots of designs with him. The owner specifically requested tenders stowed on the foredeck and big, wide stairs and roomy interior spaces, which forced the wheelhouse to be raised and the foredeck bulwarks lifted to preserve sightlines.
Clifford Denn, via Robb Report and Boat InternationalInterior designer's account of the owner's aesthetic direction
Pascale Reymond of Reymond Langton said the owner wanted masculine and square elements of art deco, the colours blue and cream and stainless steel, and that the central staircase was conceived as the yacht's centerpiece: the core of the yacht is the staircase, it needed to be a big story.
Pascale Reymond, Reymond Langton Design, via Boat InternationalProject manager's delivery statement
Konstantin Kolpakov of Arcon Yachts said Ann G's owner is a client with strong vision and high expectations, and that the result, the quintessence of customisation and superb attention to detail, is a muscular yet sleek motoryacht that will make heads turn wherever she goes. He separately called the build a big challenge for everybody.
Konstantin Kolpakov, Arcon Yachts, via CharterWorld and Boat InternationalSea trial account
Reported as among the most rigorous sea trials of any recent custom superyacht: North Sea trials in July 2015 followed by a shakedown cruise in the Norwegian fjords. She exceeded her contractual top speed of 15 knots by 0.6 knots, reaching 15.6 knots.
Robb Report and Boat InternationalIn-depth editorial walkthrough
Boat International's feature documents the build in detail: a 2010 project start via a French broker introduction, a 2011 pause through the financial crisis, resumption in 2012, and the full art deco interior scheme, including a Crystal Caviar chandelier spanning two decks, Portoro marble and hand-embossed silk velvet wall covering in the owner's suite.
Boat InternationalCurrent charter broker's walkthrough, under the name Lady Li
Arcon Yachts, marketing the yacht as Lady Li, describes the Clifford Denn exterior as classical and classy, elegant and brutal and highlights extra-wide doorways and stairwells giving a sense of scale beyond her actual length, plus a beach club with bar, hammam and gym.
Arcon Yachts
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- Genuine award pedigree, not just marketing claimsWon Most Achieved and Best Exterior Design at the 2015 World Yachts Trophies in Cannes, plus the 2015 Monaco Yacht Show Nautilus Trophy. Was a finalist for the 2016 World Superyacht Awards in its class and for the ShowBoats Design Awards and a nominee at the 2016 International Superyacht Society Awards.
- Performance beat contract spec at sea trialDelivered 15.6 knots against a contracted 15 knots, on twin MTU 8V4000 M63 engines. A real, measured trial result, not a brochure figure.
- A true full-custom build with a distinct design signatureThe arrow bulwark line and raised wheelhouse, built to fit a 6 metre tender on the bow without blocking helm sightlines, is a genuine engineering solution unique to this hull, not a stock Heesen profile, per the exterior designer.
Worauf zu achten ist
- Fully bespoke art deco theme has not proven durable across ownershipThe yacht required a documented interior refresh in 2019 under the name Sairu, still by Reymond Langton, adding a new chandelier, sculpture and stone mosaics, suggesting the original art deco scheme needed updating for a subsequent owner rather than being a timeless, resale-ready interior.
- Unusually high name and ownership turnover for a decade-old trophy custom buildRenamed four times in ten years, Ann G to Lady Li to Sairu to Julia, with at least two ownership changes reported. That is a faster turnover than typical for a flagship full-custom build of this caliber, consistent with a highly personal art deco interior being a harder resale proposition than a neutral contemporary scheme.
- Current market status is genuinely contradictory across brokersRomeo United Yachts currently lists the yacht for sale under its original name Ann G, price on request, while Boat International and SuperyachtTimes reported it already sold in-house by Arcon Yachts and renamed Julia in 2022 or 2023, remaining in Arcon's charter fleet. These cannot both be current; one listing is very likely stale.
- Modest performance envelopeA 12 knot cruise and 15 to 16 knot max is typical for a full-displacement 50 metre but is not a performance yacht. Buyers wanting faster passage-making should note this is a comfort and range oriented hull.
Praktische Angaben
| Charter rate, as Lady Li, Arcon Yachts listing | 250,000 euros a week plus VAT and about 30 percent APA. |
|---|---|
| Charter rate, as Julia, secondary report | $283,000 a week, reported by autoevolution but not confirmed on a primary broker page, so treat as unverified or possibly dated. |
| Asking price when marketed as Sairu, 2022, Arcon Yachts in-house | 28,500,000 euros. |
| Reported final sale price, as Sairu to Julia | About $31 million, per autoevolution, not independently confirmed by a second named source. |
| Current for-sale listing, as Ann G, Romeo United Yachts | Price on request. Conflicts with reports the yacht already sold and was renamed Julia; likely a stale broker listing. |
| Estimated value and running costs, unverified aggregator estimate | About $35M value and about $3M a year running costs per SuperyachtFan, an aggregator site rather than primary journalism. Treat as a rough industry rule of thumb, roughly 10 percent, not a sourced figure. |
| What a buyer or charterer should check | Confirm current name and charter or sale status directly with the flag or broker before proceeding. Public sources actively disagree on whether the yacht is for sale as Ann G or already sold and chartering as Julia. Also confirm which post-2019 interior refresh state applies. |
Für wen: Der designgetriebene Eigner, der eine juwelenhafte, vollständig individuelle Yacht mit glamourösem Deco-Interieur und dem Renommee einer Award-Nominierung sucht.