Al Said

| Länge über alles | 155 m |
|---|---|
| Werft | Lurssen |
| Ablieferung | 2008 |
| Vermessung | rund 15.850 GT |
| Breite | 23 m |
| Exterieurdesign | Espen Oeino |
| Interieurdesign | RWD |
| Erkennungsmerkmal | Konzertsaal an Bord für rund 50 Musiker |
Eine Gigayacht, fast lautlos gebaut
Al Said gehörte zu den ersten Yachten jenseits der 150-Meter-Schwelle, 2008 von Lurssen abgeliefert, als weltweit nur sehr wenige Schiffe diese Länge annähernd erreichten. Beim Stapellauf stand sie als eine der größten Yachten der Welt, gemessen an nur einer Handvoll Konkurrentinnen. Das Programm wurde selbst nach Lurssen-Maßstäben mit außergewöhnlicher Verschwiegenheit geführt, und belastbare Einzelheiten kamen erst über die folgenden Jahre langsam heraus. Sie half, die Werft als natürliche Heimat für ernsthafte Projekte in Gigagröße zu etablieren. Ihr Bau stellte Lurssen an die Spitze eines Feldes, das kaum begonnen hatte, sich zu formen.
In dieser Größe im Jahr 2008 zu bauen, hieß Fragen von Struktur, Stabilität und Systemen zu lösen, für die es in der Yachtwelt fast keinen Präzedenzfall gab. Die Werft griff auf ihr langes Erbe im großen Marine- und Handelsschiffbau zurück, um einen Rumpf von echter Substanz abzuliefern. Al Said setzte die Erwartungen für die Welle von Gigayachten, die ihr im nächsten Jahrzehnt folgen sollte. Sie bleibt ein Meilenstein in der neueren Geschichte von Lurssen und ein Bezugspunkt für jedes große Projekt seither. Das Marine- und Handelserbe hinter ihr gab ihr eine strukturelle Integrität, die wenige Yachten jeden Alters für sich beanspruchen können.
Espen Oeinos würdevolle Proportionen
Espen Oeino gab Al Said ein klassisches und würdevolles Profil, ganz im Einklang mit ihrer Rolle als Flaggschiff. Die Linien sind förmlich und schön ausgewogen, mit hohen Aufbauten über der Länge eines langen weißen Rumpfs. Nichts am Exterieur jagt einer vergänglichen Mode nach, und das ist ein großer Teil des Grundes, warum sie so anmutig gealtert ist. Sie sieht in jeder Hinsicht nach dem Staatsschiff aus, das sie immer sein sollte. Ihre gemessene Förmlichkeit passt zu der zeremoniellen Rolle, für die sie gebaut wurde.
Die großzügige Breite von 23 Metern gibt ihr enorme Deckflächen und die innere Stabilität, sie mühelos zu tragen. Raum wurde sorgfältig für den Hubschrauberbetrieb und für die großen Empfangsbereiche vorgesehen, die ein Staatsschiff verlangt. Oeino hielt die ganze Komposition von Bug bis Heck würdevoll und zurückhaltend. Das Ergebnis ist eine Yacht, die echten Respekt gebietet, ohne jede Notwendigkeit zur Zurschaustellung. Gäste betreten ein Schiff, das sich mit echter Autorität trägt.
Eine Lurssen in Gigagröße mit einem Konzertsaal für ein volles Orchester.
Ein Konzertsaal auf See
Das Interieur von RWD ist vor allem für ein einziges außergewöhnliches Merkmal bekannt, einen Konzertsaal, der ein Orchester von rund fünfzig Musikern aufnehmen kann. Keine andere private Yacht der Welt trägt etwas auch nur entfernt Vergleichbares. Der Raum spricht deutlich von einem Kunden, der Kultur und Zeremonie in das Gefüge des Schiffs selbst einbauen wollte. Er bleibt einer der bemerkenswertesten Räume, die je an Bord einer Yacht geschaffen wurden. Er verwandelt Al Said von einem bloßen Ort zum Bleiben in einen Ort zum Zusammenkommen und Gastgeben.
Um dieses Herzstück herum erstreckt sich ein Interieur von mehr als 15.000 GT umschlossenen Raums, auf allerhöchstem Niveau ausgeführt. Empfangsräume, Gästeunterbringung und förmliche Bereiche sind alle großzügig für ein Staatsschiff bemessen. Materialien und Handwerk durchweg entsprechen dem Anspruch, den der Konzertsaal setzt. Das ganze Interieur wurde für große Anlässe und förmliche Gastfreundschaft in nationalem Maßstab gedacht. Jeder Raum wurde mit der Geduld ausgeführt, die ein Auftrag dieser Art verlangt.
Reichweite und Leistung für ein Flaggschiff
Al Said wird von zwei MTU-Dieselmotoren angetrieben, die einen großen und schweren Verdrängerrumpf bewegen. Berichtete Werte nennen eine Höchstgeschwindigkeit von rund 25 Knoten bei einer Marschfahrt von knapp 22, starke Zahlen für eine Yacht ihrer Vermessung und ihrer Zeit. Ihre Reichweite erstreckt sich über mehrere tausend Seemeilen, bequem genug für lange Staatsbesuche und Familienreisen. Das Antriebspaket wurde für verlässlichen und auffallend leisen Dienst gewählt. Ihre Maschinenanlage wurde bemessen, um diese anspruchsvolle Rolle über jeden Ozean der Welt zu tragen.
Die Technik durchweg spiegelt ein Schiff, das mit völliger Zuverlässigkeit arbeiten soll, wohin auch immer es geschickt wird. Redundante Systeme und robuster Bau passen zu einer Yacht, die auf See nie in Verlegenheit geraten darf. Die Stabilisierung hält den sehr großen Rumpf auch auf offenem Wasser bequem und ruhig. Al Said wurde gebaut, um ihre Rolle jederzeit überall auf der Welt zu erfüllen. Eigner von Schiffen dieses Niveaus erwarten von jedem System an Bord nichts weniger als vollständige Verlässlichkeit.
Zum Gastgeben auf staatlichem Niveau
Al Said passt zu einem Eigner, der förmlich und in wirklich großem Maßstab Gastgeber ist. Der Konzertsaal und die weiten Empfangsräume machen sie ebenso zur Spielstätte wie zur Yacht. Sie belohnt jene, die Zeremonie, Privatheit und die stille Selbstsicherheit eines echten Flaggschiffs schätzen. Das Leben an Bord ist gemessen, würdevoll und mit der Ruhe einer großen Institution geführt. Sie ist ebenso sehr eine schwimmende Institution wie eine private Yacht.
Ihre Größe garantiert Abgeschiedenheit, und ihre Verschwiegenheit wurde über ihr ganzes Leben sorgfältig gewahrt. Für einen Eigner, der ein Schiff will, das auf höchstem Niveau Gastgeber sein kann und der weiteren Welt zugleich fast unsichtbar bleibt, kommen sehr wenige Yachten heran. Al Said setzt diesen Maßstab noch mehr als fünfzehn Jahre nach ihrer Ablieferung. Sie ist ein Flaggschiff im wahrsten und vollsten Sinn des Wortes. Ihr Ruf für Privatheit hat sich mit den Jahren nur vertieft.
A Yacht That Travels With Her Own Support Ship
Al Said belongs to the Oman Royal Yacht Squadron, a fleet kept entirely separate from the Royal Navy of Oman and the Royal Guard and run instead by the Diwan of Royal Court Affairs, the palace's own administrative office. Every major vessel in the squadron, Al Said included, carries the same cream hull with blue highlights. She rarely if ever sails without her own dedicated support ship, the 136-metre Fulk Al Salamah, an amphibious transport and logistics vessel built to carry stores, spares and equipment so the yacht herself never has to, and an Oman Navy escort typically accompanies her on passage. It is a standing logistical operation built around one yacht, closer to how a head of state travels than how any private owner runs a boat.
Her ownership has been harder to pin down since April 2022, when she was quietly listed for sale through Black Orange Superyacht Experts at a reported value north of $500 million. Several outlets subsequently reported that Qatar's royal family had bought her that June, but no Omani source or confirmed buyer has ever addressed the reports directly. What is certain is that she kept sailing under the same name and the same Royal Yacht Squadron colours: spotters recorded her in Monaco and, for the first time, in France as recently as 2026. Whatever the truth of the 2022 reports, Al Said has not visibly changed hands in any way the public can see.
Motoren und Technik
| Main engines | twin MTU diesels, reported combined output near 22,000 hp (16,500 kW) |
|---|---|
| Speed | reported top speed 22 to 25 knots depending on source; cruising speed reported from 14.5 to 22 knots |
| Range | reported at roughly 7,700 nautical miles at cruising speed |
| Escort | normally sails with her own dedicated 136-metre support and logistics ship, Fulk Al Salamah, and an Oman Navy escort |
| Build identity | ordered 2006 under the yard code name Project Sunflower, launched September 2007, delivered 2008 |
Was Eigner und Crew berichten
She never travels alone, because a yacht this size cannot carry everything a state visit needs
Al Said normally sails with her own dedicated 136-metre support and logistics ship, Fulk Al Salamah, plus an Oman Navy escort, a level of standing logistical support built around one yacht that no private owner replicates for their own boat.
The War ZoneThe concert hall was built for a musician who meant it, not a client who wanted one
The fifty-piece-orchestra concert hall reflects the late Sultan Qaboos's own decades as an organ and lute player, who founded the Royal Oman Symphony Orchestra in 1985 and had its musicians recruited and trained from scratch inside Oman rather than imported.
Oman ObserverHer ownership has been publicly murky since 2022, and nobody involved has clarified it
She was quietly listed for sale through Black Orange Superyacht Experts in April 2022, several outlets subsequently reported a sale to Qatar's royal family, and neither Oman nor any confirmed buyer has ever addressed the reports directly; she has simply kept sailing under her original name and Oman Royal Yacht Squadron colours.
SuperYachtTimes
Was gut ist und worauf zu achten ist
Stärken
- Built for a genuine musician, not just a show of wealthThe concert hall reflects the late Sultan Qaboos's own decades of work building Oman's national symphony orchestra from scratch, not a generic yacht amenity.
- Logistics on a state, not a private, scaleHer own dedicated support ship and a naval escort mean Al Said herself never has to carry the stores, spares or extra crew a yacht this size would otherwise need.
- One of only a handful of vessels ever built past 150 metresAt 155 metres she remains among the largest private yachts afloat nearly two decades after delivery.
Worauf zu achten ist
- Almost nothing about her is independently confirmedSpeed, range, cabin count and running costs all vary between published sources, because Oman has never issued its own figures.
- Her ownership status is currently unclearReportedly listed for sale in 2022 with some outlets reporting a sale to Qatar's royal family, but no confirmed change of registered owner and continued sightings under the same name and paint scheme.
- The reported running cost sits oddly next to Oman's own budget cutsPress estimates of roughly $60 million a year in running costs have circulated at the same time Sultan Haitham has pushed public-spending cuts elsewhere in government.
Praktische Angaben
| Build and delivery | ordered 2006 under the yard code name Project Sunflower, launched September 2007, delivered 2008 |
|---|---|
| Estimated value | widely reported near $600 million; no official figure has ever been confirmed |
| Estimated running costs | press estimates put annual running costs near $60 million, in line with the rough 10 percent-of-value guideline for a yacht this size; Oman has never confirmed a figure |
| Guests and crew | up to 70 guests, though stateroom counts vary by source from 24 to 35; crew of 174 |
| Support and escort | normally sails with her own 136-metre support ship, Fulk Al Salamah, and an Oman Navy escort |
| 2022 sale reports | listed for sale through Black Orange Superyacht Experts in April 2022; some outlets later reported a sale to Qatar's royal family, but no ownership change has been independently confirmed |
| What is not published | an exact top speed, reports range from 22 to 25 knots, and a confirmed cruising range; Oman has never issued its own figures, so every published number traces back to brokerage or spotter estimates, not the owner |
Für wen: Für den Eigner, der auf dem Niveau eines Staatsoberhaupts Gastgeber ist und ein diskretes Flaggschiff mit einem echten Konzertsaal an Bord will.