Mangusta GranSport 45

- Länge über alles: 45,3 m (148 ft 7 in)
- Breite: 8,6 m
- Motoren: 3 x MTU 16V 2000 M96L, je 2.600 hp
- Antrieb: 2 Wellenanlagen mit Festpropellern plus 1 zentraler Kamewa Booster-Wasserstrahlantrieb
- Höchstgeschwindigkeit: rund 26 Knoten, Marschfahrt rund 20 Knoten
- Reichweite: rund 4.200 nm bei sparsamer Fahrt
- Gäste und Crew: bis zu 12 in 5 Kabinen, 7 Crew in 4 Kabinen
- Bauweise und Design: Rumpf aus Aluminium, rund 444 GT, Alberto Mancini, ab 2021
Der Crossover, der Ozeane quert
Die GranSport 45 liegt in der Mitte der Fast-Displacement-Linie, über der 34 und der 38 und unter der 50 und der 54. Erstmals um 2021 abgeliefert, gehörte sie zu den Schiffen, die den modernen GranSport-Gedanken definierten. Mit 45,3 Metern und in Aluminium gebaut, steigt sie von den kleineren Composite-Schiffen in echtes Langstreckenterrain auf. Alberto Mancini zeichnete das Exterieur, das Interieur übernahm das Büro von Overmarine.
Die GranSport-Familie existiert, um die Reichweite einer Verdrängeryacht mit dem Stil und dem Tempo einer Mangusta zu verbinden. Bei der 45 findet diese Mischung wirklich ihren Rhythmus. Sie kann Ozeane in ruhigem Tempo queren und trotzdem für einen schnellen Schlag zwischen zwei Ankerplätzen die Röcke raffen. Für Eigner, die tatsächlich unterwegs sein wollen, ist sie ein ernsthaftes Werkzeug.
Aluminiumrumpf, sportliches Profil
Die 45 trägt den niedrigen, kräftigen GranSport-Auftritt auf einem Aluminiumrumpf, der das Gewicht bei rund 444 GT im Griff behält. Ein senkrechter Bug und ein langer, klarer Aufbau geben ihr echte Präsenz, während breite Verglasung das Interieur mit Licht flutet. Breite Seitendecks und ein großzügiges achteres Cockpit machen das Bewegen an Bord in Fahrt leicht. Ein großes Sonnendeck oben gibt dem Eigner einen Außensteuerstand und Raum zum Ausspannen mit Aussicht.
Die Ausführung des Exterieurs balanciert die sportliche Haltung mit der Zweckmäßigkeit, die ein Langstreckenschiff braucht. Stauraum für Tender und Wassersportgerät, gute Tankkapazität und ordentliche Decksfläche für Ozeanpassagen sind alle in den Entwurf gearbeitet. Die Aluminiumbauweise hilft dem Schiff außerdem, die Meilen abzuschütteln, die ein echter Crossover zurücklegen soll. Beschattete Bereiche achtern und ein breites Sonnendeck geben den Gästen kühlen Raum, wenn die Sonne hoch steht. Alles an Deck weist auf eine Yacht hin, die hart und oft genutzt werden soll.
Ein 45 Meter langer Crossover mit zwei Wellen und einem Booster-Wasserstrahlantrieb, gut für 4.000 Meilen oder 26 Knoten.
Fünf Kabinen für die lange Strecke
Unter Deck schläft die 45 bis zu 12 Gäste in fünf Kabinen, wobei eine Eignersuite über die volle Breite den breitesten Teil des Rumpfes einnimmt. VIP- und Gästekabinen sind auf Privatheit angelegt, und Rumpffenster halten das Unterdeck hell. Der Salon auf dem Hauptdeck geht achtern in das Cockpit über, für das Leben im Freien, wenn das Wetter es zulässt. Eine Crew von sieben Personen wohnt in vier Kabinen, genug, um das Schiff auf langen Reisen ordentlich zu fahren.
Die Interieurs sind eine Semi-Custom-Arbeit über Alberto Mancini und das Designbüro von Overmarine. Die Eigner legen Materialien und Grundriss passend zu langen Fahrten fest, von warmen Holzentwürfen bis zu leichteren modernen. Stauraum und Komfort sind auf einen Standard gearbeitet, der zählt, wenn ein Schiff wochenlang bewohnt wird. Das Volumen eines 45 Meter langen Aluminiumrumpfes gibt den Gestaltern reichlich Spielraum.
Drei Motoren, Wellen und ein Booster-Jet
Die 45 nutzt eine markante Anordnung mit drei Motoren. Zwei MTU 16V 2000 M96L treiben konventionelle Wellenanlagen mit Festpropellern an, während ein dritter, zentraler Motor einen Kamewa Booster-Wasserstrahlantrieb speist. Bei Verdrängerfahrt erledigen die Wellen die Arbeit effizient und dehnen die Reichweite auf rund 4.200 Seemeilen. Wenn der Eigner Tempo will, schaltet sich der zentrale Jet dazu und hebt die Höchstgeschwindigkeit auf rund 26 Knoten.
Dieser Hybridantrieb ist der clevere Kern des Schiffs. Er bedeutet, dass die 45 sich nicht zwischen langen Beinen und einer schnellen Spitze entscheiden muss, weil sie beides kann. Feste Propeller an den Wellen halten die Fahrtwerte wirtschaftlich, und der Booster-Jet gibt für kürzere Schläge einen echten Schub dazu. Der zentrale Jet zieht außerdem weniger Wasser als ein dritter Propeller, was zur Arbeit des Schiffs in flachen Ankerbuchten passt. Es ist eine ungewöhnliche Anordnung, und genau sie macht die GranSport 45 zu einem so flexiblen Fahrtenschiff.
Der Eigner, zu dem sie passt
Die 45 passt zu dem Eigner, der wirklich reisen will und nicht nur zwischen denselben paar Häfen wechseln. Ihre Reichweite von 4.000 Meilen öffnet lange Passagen und abgelegene Reviere fern der Heimat. Wenn die Stimmung wechselt, liefert der Booster-Jet einen schnellen Schlag, den ein reiner Verdränger nie erreichen könnte. Familien richten sich für längere Reisen leicht im Grundriss mit fünf Kabinen ein.
Sie passt ebenso zu einem Eigner, der von einem kleineren Crossover aufsteigt und nun Hochseefähigkeit will. Die Aluminiumbauweise und ordentliche Crewunterkünfte machen Wochen an Bord komfortabel. Der Betrieb verlangt eine überschaubare professionelle Crew, gut erreichbar für einen privaten Eigner. Für einen Käufer, der eine Yacht will, die einen Ozean queren und zwischen Inseln sprinten kann, ist die 45 schwer zu schlagen.
Für wen: Der Eigner, der eine Yacht will, die einen Ozean in ruhigem Tempo quert und trotzdem mit 26 Knoten zwischen Inseln sprintet.